Lateinamerika  

Spende

Brasilien: Zisternen für die Menschen im dürregefährdeten Nordosten

Situation vor Ort
In Nordostbrasilien treten periodisch große Dürren auf, die eng mit dem El-Nino-Phänomen in Verbindung stehen. Gleichzeitig instrumentalisieren die Großgrundbesitzer schon seit Jahrhunderten den Zugang zu Wasser als Machtinstrument, indem den Kleinbauern der freie Zugang zu Wasser verwehrt wird. Zudem sind normalerweise nur die Großgrundbesitzer in der Lage, Tiefbrunnen zu bohren. In den vergangenen Jahren ist der Wassertankwagen zum Symbol der Macht geworden: Teilweise bekommen nur die Gemeinden, die mehrheitlich die regierende Elite wählen, Trinkwasser. [mehr...]

Das Projekt
Die brasilianische Caritas führt zusammen mit anderen Organisationen das Programm "Keine Familie im Nordosten ohne Zisterne" durch. 580.000 Familien haben schon eine Zisterne für ihren Trinkwasserbedarf bekommen. Geschulte Multiplikatoren helfen den Familien beim Bau und der Wartung. Das Material stellt die Caritas.  [mehr...]

 



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