Lost Children
Kindersoldaten in Uganda
Schon im Grundschulalter, wenn anderswo ihre Altersgenossen als Cowboys den Spielzeugcolt ziehen, sind Kampf und Krieg grausame Realität von weltweit rund 300.00 Kindersoldaten. Auch im Norden Ugandas kämpften bis vor wenigen Jahren rund 20.000 Jungen und Mädchen. Sie waren entführt und in den Krieg gezwungen worden.
Um diesen Kindern einen Weg zurück ins Leben zu ermöglichen, finanzierte Caritas international von 2002 bis 2010 ein Zentrum,
in dem Sozialarbeiter der Caritas Uganda sich mitten im Bürgerkriegsgebiet um die Kinder kümmerten. Vier dieser Kinder, denen
die Flucht aus den Buschlagern der "Rebellen" gelungen war, haben die Filmemacher Ali Samadi Ahadi und Oliver Stoltz mehrere
Monate lang bei der schwierigen Wiedereingliederung in ihre Familien und Dörfer begleitet.
Unterstützt von Caritas-Sozialarbeitern, die fast jeden Tag ihr Leben riskierten in der Hoffnung, dass ihre Arbeit ein Stück
zum Frieden in Uganda beiträgt, versuchten die Kinder ihren Platz im Leben wiederzufinden. Der Film "Lost Children" ist eine
ungewöhnliche Nahaufnahme jenseits der Fernsehnachrichten - ein Film, der engagiert Partei ergreift.
Sie können den Film hier bestellen: [bestellen...] . Den Trailer zum Film können Sie hier starten:
Lost Children hat im Mai 2006 bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2006 den Preis als bester Dokumentarfilm gewonnen.
In einem gemeinsamen Appell fordert Caritas international 2005 zusammen mit 15 anderen Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen
von der Bundesregierung ein entschlossenes Eintreten für die Beendigung des Bürgerkrieges in Norduganda. Lesen Sie hierzu
die Presseerklärung:
| Gemeinsame Presseerklärung für ein Ende der Gewalt in Norduganda |
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| Caritas-Broschüre: "Verwundete Seelen - Kindersoldaten auf dem Weg zurück ins Leben" PDF-File, 1,6 MB |
| Presseheft zum Filmstart von "Lost Children" als PDF-File, 2 MB |
| Unterrichtsmaterial zum Thema "Kindersoldaten" als PDF-File, 2,9 MB |


