Foto-Tagebuch aus Sibirien  

Spende

Caritas Sibirien in Bildern - von Susanne Staets

Obdachlos in Sibirien

Barnaul: Eine Stadt mit 700 000 Einwohnern südöstlich von Novosibirsk, ungefähr 600 km von der mongolischen Grenze entfernt. 

Blechkiosk Kiosk fr Obdachlose Die einzige Mahlzeit am Tag Mutter mit Sohn wartet auf Essen
Vorne Essen, hinten medizinische Versorgung Medizinische Versorgung Schlafende Obdachlose

 

Sibirien: für uns weit weg und in unserer Vorstellung verbunden mit unendlichen Weiten und unberührter Natur - aber auch mit Armut und Hoffnungslosigkeit, klirrender Kälte und Gulags aus Sowjetzeiten. Mit dem Weblogs aus Sibirien wollen wir das Bild verändern.

Die Fotografin Susanne Staets lebt und arbeitet seit 2005 bei der Caritas Sibirien. Sie dokumentiert ihre Eindrücke in Bildern. Diese Einblicke von Innen erzählen aus dem Alltag der Caritasmitarbeiter in Novosibirsk, Tomsk und Baiul. Sie zeigen, wie es ist, obdachlos in Russland zu sein, angefeindet zu werden, von Krankenhäuser nicht versorgt zu werden oder als allein erziehende junge Mutter monatelang in Hauseingängen zu schlafen. Die Bilder und Texte zeigen aber auch Lebensfreude, Hoffnung und Entwicklung, wenn Kinder aus Jugend-Clubs Theater aufführen oder im Hinterhof ein Spielplatz aus Eis entsteht.