Philippinen: Sturmflut
Zahl der Opfer steigt - Weitere Unwetter an den Weihnachtstagen
Die durch den Tropensturm Washi ausgelösten schweren Überschwemmungen auf den Philippinen haben nach letzten Informationen mehr als 1.200 Menschen das Leben gekostet. Laut philippinischem Amt für Zivilschutz werden noch viele vermisst, insgesamt seien etwa 700.000 Menschen von der Flutkatastrophe betroffen.
Mehrere Hilfsteams der Caritas sind im Katastrophengebiet aktiv. Die Caritas der Philippinen hat Spezialisten der Not- und
Katastrophenhilfe in die besonders betroffene Region Iligan entsandt, um die Hilfen zu koordinieren. Auch die US-amerikanische
Caritas - Catholic Relief Services (CRS) – ist mit einem Team vor Ort.
Joe Curry, der das CRS-Büro auf den Philippinen leitet, berichtet von extrem schweren Schäden in Cagayan de Oro. In der 600.000-Einwohner-Stadt
verloren nach seinen Angaben etwa 35.000 Menschen ihr Zuhause und mussten in Schulen und Sporthallen evakuiert werden. “Die
Menschen, die wir in den Evakuierungszentren gesprochen haben”, berichtet er, “haben nichts aus ihren Häusern retten können.
Alles wurde mit ihren Häusern weggespült. Sie haben keine Kleidung, kein Küchengeschirr, sie haben nichts.” Die lokalen und
internationalen Caritas-Mitarbeiter versorgen die Betroffenen zunächst mit Wasser und Lebensmitteln und stellen Decken und
Kleidung zur Verfügung. Allein in Cagayan de Oro haben am 17. Dezember mehr als 890 Menschen das Leben verloren.
“Wie so oft sind es wieder die Ärmsten und Bedürftigsten, die es am stärksten getroffen hat”, sagt Fr. Edwin A. Gariguez,
der Generalsekretär der philippinischen Caritas. Vor allem die an den Flüssen und in Hanglagen erbauten Hütten und Häuser
sind von den Fluten zerstört worden.
Caritas international leistet gemeinsam mit den lokalen Partnern Nothilfe und stellt dafür zunächst 100.000 Euro zur Verfügung.
Die Betroffenen benötigen dringend Nahrungsmittel, Trinkwasser, Kleider, Decken, Medikamente und weitere Nothilfegüter.
Der Tropensturm Washi hatte am 16. Dezember 2011 die philippinische Insel Mindanao heimgesucht. Nach schweren Regenfällen
traten Flüsse über die Ufer und rauschten meterhoch durch die Straßen. Sie lösten Erdrutsche aus, die ganze Dörfer zerstörten.
Die meisten Opfer wurden im Schlaf überrascht. Am schlimmsten sind die Städte Cagayan de Oro und Iligan betroffen. Zehntausende
Menschen sind obdachlos.
Caritas international ruft zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in den Philippinen auf.
Kto-Nr. 202
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BLZ 660 205 00
Stichwort: Flutopfer Philippinen
Dezember 2011
Charity-Song für Opfer des Tropensturms

Even Angels Cry: Der Musiker, Songwriter und Produzent Martin Leonhardt unterstützt gemeinsam mit Musikern aus mehreren Kontinenten mit seinem Song "Even Angels Cry" die Katastrophenhilfe der Caritas auf den Philippinen.
Hören und erwerben Sie hier den Charity - Song:
http://soundcloud.com/martinmusic-1/even-angels-cry-carity-song


