Hilfe für die Opfer des Tropensturms in Vietnam
Helfer der Caritas Vietnam verteilen Lebensmittel
Nach dem Taifun Ketsana, der am 29. September um 14 Uhr Ortszeit auf Vietnam südlich von Da Nang traf, erreichte am 2. November der Taifun Mirinae den südostasiatischen Küstenstaat. Schwere Überschwemmungen im Inneren des Landes waren die Folge.
Der Taifun Mirinae brachte schwere Regenfälle und Sturmwinde, die in den zentral-vietnamesischen Provinzen Phy Yeen, Binh Dinh, Quang Nam, Khanh Hoa, Gia Lai, Dac Lac und Ninh Thuan schwere Schäden anrichteten.
Laut Caritas Vietnam waren die betroffenen Kommunen vorbereitet, so dass sich die Zahl der menschlichen Opfer in Grenzen hält, aber der materielle Schaden ist sehr hoch. Für die Sturm- und Flutopfer konnten erste Soforthilfen (Nahrungsmittel, Trinkwasser etc.) mit den begrenzten Mitteln der Vietnamesischen Bischofskonferenz geleistet werden, aber weitere Hilfe ist erforderlich.
Nach Angaben des Vietnamesischen Katastrophenamtes starben bei den Taifunen 236 Menschen, 18 werden weiter vermisst, 220 wurden verletzt.
Insgesamt wurden 300.000 Häuser beschädigt. Davon sind 7.200 komplett zerstört. Zudem sind ungefähr 1270 Schulen beschädigt oder vollkommen zerstört. Das immense Ausmaß an Zerstörung und Beschädigung von landwirtschaftlichen Flächen (Reis- und Gemüsefelder, Obsthaine) sowie von Infrastruktur (Straßen, Kanäle und Dämme etc.), lässt sich noch nicht beziffern. Insgesamt sind zwölf Provinzen von der Katastrophe betroffen, davon sechs Provinzen in Zentral-Vietnam besonders schwer. Die Stadt Hue wurde zu 70 Prozent überflutet.
Caritas international ruft zu Spenden für die Hilfe für die Opfer des Wirbelsturms auf.
Spenden mit Stichwort "Sturmopfer Vietnam" werden erbeten auf:
Caritas international, Freiburg,
Spendenkonto 202 bei der
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BLZ 660 205 00
oder online
November 2009

