Neuseeland  

Spende

Schweres Erdbeben in Neuseeland

Caritas Neuseeland unterstützt Betroffene

Am Dienstag, den 22. Februar 2011 erschütterte um 12:51 Ortszeit (0:51 MEZ, 22. Februar) ein schweres Erdbeben die Region um die Großstadt Christchurch auf der Südinsel Neuseelands. Bei dem Beben haben nach bisherigen Angaben mehr als 166 Menschen ihr Leben verloren. Noch immer werden mehr als 40 Menschen vermisst.

Karte Neuseeland

Zum Zeitpunkt der Katastrophe herrschte reges Treiben in der 340.000 Einwohner Stadt Christchurch. Das Epizentrum des Bebens lag nur fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Viele Gebäude, darunter auch zwei neue Hochhäuser, sind in sich zusammengebrochen oder wurden stark beschädigt, Straßen sind aufgebrochen und überflutet, einzelne Feuer brachen aus. Auch der Turm der Kathedrale im Zentrum der Stadt stürzte ein. Etwa die Hälfte der Stadt war auch Tage nach dem schwersten Erdstoß ohne fließendes Wasser und ohne Stromversorgung, vielerorts sind auch die Telefonverbindungen ausgefallen. Die Innenstadt ist zum Teil noch immer wegen der Einsturzgefahr verschiedener Gebäude gesperrt.

Neuseeland liegt in einer erdbebengefährdeten Region zwischen der pazifischen und der indisch-australischen Platte. Erst im vergangenen Jahr gab es in Christchurch ein schweres Erdbeben, das aber glimpflich verlaufen ist. Es kamen keine Menschen zu Schaden, obwohl etwa 100.000 Häuser stark beschädigt worden sind.

Die Caritas in Christchurch, die in ihrer regulären Arbeit keine Katastrophenhilfe leistet, unterstützt nun Erdbebenopfer in ihren Gemeindezentren mit Nothilfe und psychosozialer Betreuung in den Beratungsstellen.

Sie können hier für die Erdbebenopfer in Neuseeland spenden. Caritas international leitet die Spende direkt an die Caritas in Christchurch weiter. 

7. März 2011


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