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Australien/ Ozeanien

Vanuatu

Nothilfe nach Tropensturm Pam

Nothilfe nach Tropensturm Pam

Zyklon Pam hinterlässt schwere Verwüstung auf PazifikinselnZyklon Pam hinterlässt schwere Verwüstung auf PazifikinselnFoto: Reuters

Um die Betroffenen der Katastrophe schnellstmöglich mit dem Nötigsten ausstatten zu können, stellte Caritas international unmittelbar nach dem Zyklon vom 14. März 2015  50.000 Euro für einen Soforthilfe-Fonds bereit. Vor Ort versuchten die Kolleg/innen der Caritas Australien und Caritas Neuseeland, durch Nothilfsmaßnahmen das Leiden der Menschen zu lindern. Die Caritas arbeitet eng mit lokalen Partnerorganisationen und kirchlichen Einrichtungen zusammen.

Anfangs waren der internationale Flughafen in Port Vila für die zivile Luftfahrt geschlossen und die abgelegenen Inseln des Archipels waren weder von der See noch aus der Luft erreichbar. Inzwischen aber konnten Hilfsgüter auf die Inseln gebracht werden.

Die Caritas hilft mit Trinkwasser, Lebensmitteln und der Bereitstellung von Notunterkünften. Gleichzeitig setzt sie mit Nachdruck seit Jahren betriebene Maßnahmen der Katastrophenvorsorge fort, um hohe Opferzahlen bei schweren Katastrophen zu vermeiden. Dies ist auch bei der aktuellen Katastrophe gelungen: Durch Maßnahmen wie diese wurden bereits Tage vor dem Eintreffen des Zyklons Pam Sicherheitsvorkehrungen getroffen und zahlreiche Menschen evakuiert.

Die Caritas wird die Menschen Vanuatus noch viele Jahre begleiten, um deren Leben wieder neu aufzubauen.

April 2015