Im Porträt

Caritas Georgien

Irina Abuladze

Irina Abuladze, Sozialarbeiterin und Programmkoordinatorin Caritas Georgien

In der Zeit, als ich meinen Abschluss an der Universität in Tiflis gemacht habe, habe ich davon erfahren, dass die Hilfsorganisation Caritas ein Tageszentrum für Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen aufgemacht hat. Hier suchte man eine ehrenamtliche Lehrerin für Computerkurse. Mich hat das sofort angesprochen und so kam ich zur Caritas. 2002, nur zwei Jahre später, hat mir die Caritas Leitung eine verantwortliche Stelle im Tageszentrum Vazisubani für Kinder und Jugendliche angeboten. Ich sollte dort pädagogische Konzepte und Ausbildungspläne für die Förderung der Kinder entwickeln. Im September 2006 wechselte ich dann als Lehrerin zum Caritas-Tageszentrum für Straßenkinder in den Stadtteil Didube. Inzwischen bin ich die Leiterin und Koordinatorin des Straßenkinder-Zentrums und der mobilen Straßenkinder-Sozialarbeit der Caritas Georgien.

Bei meiner Arbeit hier treffe ich auf die Ärmsten der Bevölkerung; auf Kinder, die unter extremen Bedingungen aufwachsen und damit nicht zurechtkommen können - die der Härte ihres Lebens wehrlos gegenüber stehen. Ich habe gemerkt, dass ich die Voraussetzungen habe, sie zu unterstützen und ich ihnen helfen kann. In den letzten Jahren habe ich jede Gelegenheit ergriffen, mich weiterzubilden und neue Methoden anzuwenden, um die Professionalität der Arbeit immer auf den neusten Stand zu bringen.

Die größte Freude und die größte Befriedigung aber erfahre ich, wenn positive Entwicklungen bei den Kindern und Jugendlichen sehe. Wenn sie ein selbstgesetztes Ziel erreichen oder wenn ihr Blick auf die Welt auch nur ein kleines bisschen zuversichtlicher wird. Das macht mich glücklich.