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Europa

Katastrophenhilfe

Italien: Mehrere verheerende Erdbeben 2016

Am 30. Oktober 2016 wurde Mittelitalien erneut von einem schweren Erdbeben getroffen. Bis zu 100.000 Menschen könnten ihre Häuser und Wohnungen verloren haben, heißt es. Vor allem im Hinblick auf die nun angebrochene kalte Jahreszeit gilt es, den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen. Wissenschaftler warnen derweil vor möglichen weiteren Erdstößen. Caritas international hat seiner Partnerorganisation, der Caritas Italiana, Gelder für Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Region bereits im August schwer getroffen 

Straßenschild vor einem TrümmerhaufenNur das Straßenschild hielt dem Erdbeben standCaritas Italien

Das Erdbeben im Oktober war bereits das zweite schwere Erdbeben in der Region im Jahr 2016: Am frühen Morgen des 24. August 2016 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala die Gemeinde Accumoli in der Provinz Rieti. In den folgenden Stunden kam es zu weiteren Beben in den drei Regionen Umbrien, Marken und Latium. Bis zum Abend des 25. August wurden 700 Nachbeben registriert.

Am stärksten betroffen sind die Orte Amatrice, Accumoli, Arquata del Tronto und Pescara del Tronto mit dem Epizentrum in der Stadt Norcia. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich stündlich, rund eine Woche nach dem Beben mussten 290 Tote geborgen werden, etwa 400 Menschen wurden verletzt und 3.500 obdachlos.

Landesschau aktuell Baden-Württemberg | SWR Fernsehen BW, 25. August 2016

 

Oktober 2016