Asien  

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Zyklon fegt über Bangladesch und West Bengalen (Indien)

Caritas Bangladesch leistet Nothilfe

Millionen Menschen sind in Bangladesch und in West Bengalen (Indien) durch den Tropensturm Aila obdachlos geworden. 

EIne Frau sucht mit ihrem Kind Schutz vor dem Hochwasser
EIne Frau sucht mit ihrem Kind Schutz vor dem Hochwasser
Foto: © Jayanta Shaw / Reuters/www.alertnet.org

Am Montag, den 25. Mai 2009 hat der Tropensturm Aila die Küste von Bagladesch und West Bengalen getroffen. Der Zyklon brachte eine enorme Flutwelle mit sich, die weite Teile der Küstenregionen überschwemmt hat. Nach offiziellen Angaben aus Indien sind mehr als 200 Todesopfer zu beklagen, mehrere hundert Menschen werden noch vermisst.

Caritas Bangladesch hat die Bevölkerung bereits vor dem Sturm über die nahende Gefahr gewarnt und bei Evakuierungen von Dörfern in der Gefahrenzone mitgewirkt. In den vergangenen Jahren haben die Mitarbeitenden der Caritas Bangladesch einen wirksamen Katastrophenschutz aufgebaut. Caritas hatte auch dafür gesorgt, dass die Lebensmittellager für den Katastrophenfall gefüllt waren und unmittelbar HIlfe geleistet werden konnte. Seit Dienstag, einen Tag nach der Katastrophe, verteilen die Caritas-Mitarbeiter/innen Nahrungsmittel und Trinkwasser an die am stärksten Betroffenen. Der Bedarf an Soforthilfe aber ist noch sehr groß und weitere Unterstützung wird dringend benötigt.

Bangladesch und West-Bengalen werden immer wieder von schwersten Überschwemmungen heimgesucht. Erst 2007 hatte ein Zyklon 4.000 Menschenleben gefordert. Die lokalen Caritasverbände haben sowohl in Bangladesch als auch in Indien seit vielen Jahren wirksame Katastrophenschutzmaßnahmen aufgebaut.


28. Mai 2009