



Tansania: Förderung von behinderten Kindern
Situation vor Ort
In Tansania haben Behinderte kaum eine Chance, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Tief verwurzelt ist der Glaube, dass
eine Behinderung die Strafe für eine böse Tat sei. Im Norden Tansanias gibt es - ausgelöst durch den hohen Fluoridanteil im
Trinkwasser - sehr viele verkrüppelte und behinderte Kinder. Die Eltern schämen sich ihrer und verstecken und verleugnen sie.
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Das Projekt
In der Erzdiözese Arusha im Norden Tansanias betreuen mobile Einsatzteams der Caritas die Eltern behinderter Kinder in über
70 Dörfern. Sie klären sie darüber auf, wie die Behinderung entsteht und wie man ihre Folgen mildern kann. Die Caritas übernimmt
die Kosten für notwendige Operationen, um die verkrümmten Glieder behinderter Kinder gerade zu richten. Im Caritas-Behindertenzentrum
in Monduli nehmen zur Zeit 30 Kinder an umfassenden Rehabilitationsmaßnahmen teil. Hier lernen sie, mit ihrer Behinderung
zu leben und umzugehen. [mehr...]
Porträt: Anna Mollel, ehemalige Leiterin des Projekts
Sie ist eine außergewöhnlich starke Frau: Anna Mollel, die über viele Jahre das Behindertenprojekt geleitet hat und die sich
seit frühster Kindheit für die Belange behinderter Kinder einsetzt. [mehr...]
