Humanitäre Hilfe für zivile Opfer im Gazastreifen
Die Lage im Gazastreifen ist auch nach dem Beginn der Waffenruhe dramatisch
Die Caritas Gesundheitsstationen, das Caritas Krankenhaus sowie die mobile Klinik arbeiten auch nach Beginn des Waffenstillstands auf Hochtouren. Die Kliniken sind durch die große Zahl von Verletzten stark überlastet. Caritas Jerusalem hat Medikamente und chirurgisches Gerät für die Erstversorgung von Kranken und Verletzten in öffentlichen Krankenhäusern und in Gesundheitsstationen der Caritas zur Verfügung gestellt.
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| Ein Mitarbeiter der Caritas vor der zerstörten Caritas-Gesundheitsstation in Gaza-Stadt |
| Foto: Caritas Internationalis |
Auch nach dem Beginn der vorläufigen Waffenrufe ist die humanitäre Lage im Gazastreifen dramatisch. Die 25 Ärzte und medizinische
Mitarbeiter/innen der Caritas Jerusalem konzentrieren sich auf die Versorgung von chronisch Kranken und akut Verletzten. Mit
der Unterstützung von Caritas international wird Caritas Jerusalem innerhalb der kommenden sechs Monate zusätzlich notleidende
Familien mit Lebensmitteln, Decken und Trinkwasser versorgen.
Bei einem Bombardement ist eine der Caritas - Gesundheitsstationen in Gaza-Stadt vollkommen zerstört worden. Die übrigen medizinischen
Zentren sind Tag und Nacht geöffnet und betreuen bis zu vier mal mehr Patienten als üblich. Auch diese Zentren sind zum größten
Teil durch die Kämpfe in Mitleidenschaft gezogen: Wie Tausende anderer Gebäude im Gazastreifen, haben auch sie keine Glasscheiben
mehr. Diese gingen bei den Bombardierungen zu Bruch. Die Verteilung der Hilfsgüter gestaltet sich äußerst schwierig, da die
Zerstörungen im Gazastreifen fast die gesamte Infrastruktur betreffen. Der Verkehr ist massiv behindert, Anfahrtszeiten haben
sich vervielfacht. Hunderttausende Kinder, Frauen und Männer sind weiterhin ohne Wasser, Strom und ausreichende medizinische
Versorgung.
Caritas Jerusalem hat die Gesundheitsstationen und Krankenhäuser nach Ausbruch der Kämpfe mit Medikamenten und chirurgischem
Gerät für die Aufnahme von Notfällen ausgestattet. Die Hilfen der Caritas Jerusalem kommen darüber hinaus auch fünf öffentlichen
Krankenhäusern zugute, die ohne Unterstützung nicht mehr weiterarbeiten können.
Neben der medizinischen Hilfe werden dringend Lebensmittel und Trinkwasser benötigt. Etwa 90 Prozent der Bewohner des Gaza-Streifens
sind von Nahrungsmittelhilfen abhängig.
Die humanitäre Hilfe der Caritas Jerusalem wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.
Januar 2009
Caritas international bittet dringend um Spenden für die Opfer im Gazastreifen
Onlinespende [weiter...]
Kto-Nr. 202
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BLZ 660 205 00
Stichwort: Kriegsopfer Gaza

