Unsere Arbeitsfelder
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Katastrophenhilfe
Kriege, Erdbeben, Dürre, Überschwemmungen, Wirbelstürme:
Caritas international hilft weltweit Menschen, die von einer Katastrophe betroffen sind.
Die Prinzipien der Caritas - Katastrophenhilfe [mehr...]
Die Projekte der Katastrophenhilfe [weiter...]
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Welt für Alte und Kranke
Eigene Kräfte und Fähigkeiten stärken:
Das ist unser Ziel in der Unterstützung alter Menschen und bei der Hilfe für Kranke wie z.B.
HIV-Infizierter.
Die Prinzipien der Hilfe für Alte und Kranke [mehr...]
Die Projekte für alte und kranke Menschen [weiter...]
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Welt für Kinder
Straßenkinder, Kinderarbeiter, ehemalige Kindersoldaten und drogengefährdete Jugendliche:
Sie alle machen schon oft sehr früh extreme Erfahrungen. Ihr Vertrauen zu gewinnen, ist die Basis der Caritasarbeit.
Die Prinzipien der Hilfe für Kinder [mehr...]
Die Projekte für Kinder [weiter...]
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Welt für behinderte Menschen
Behinderungen haben in armen Ländern schwerwiegendere Folgen für das Leben als bei uns. Die Caritas hilft Menschen mit Behinderung,
ein eigenständiges Leben zu führen.
Die Prinzipien der Hilfe für behinderte Menschen [mehr...]
Die Projekte für behinderte Menschen [weiter...]
Die Katastrophenhilfe der Caritas
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| Ein Mitarbeiter der Caritas Pakistan leistet Erste Hilfe nach dem Erdbeben in Pakistan |
Kriege, Erdbeben, Epidemien, Überschwemmungen, Wirbelstürme: Caritas international hilft weltweit Menschen, die von einer
Katastrophe betroffen sind. Die enge Zusammenarbeit mit den einheimischen Caritasmitarbeitern gewährleistet, dass die Hilfe
der jeweiligen Situation angemessen ist.
Wir müssen keine Helfer in die Katastrophengebiete einfliegen. Sie sind bereits vor Ort, denn wir unterstützen die einheimischen
Mitarbeiter der lokalen Caritasverbände. Sie kennen sich aus und sorgen dafür, dass die Hilfe bei den Bedürftigen ankommt.
Sie wissen, was wirklich gebraucht wird, beschafften die benötigten Hilfsgüter preisgünstig in der Region und sparen dadurch
auch Transportkosten. So kann Caritas international schnell und effizient Betroffene mit Nahrungsmitteln versorgen, vor Regen
und Kälte schützen oder medizinisch betreuen.
In der Katastrophenhilfe geht es uns nicht nur darum Leben zu retten, sondern schon im Wiederaufbau den Menschen eine eigenständige
Zukunft zu sichern und die Gefahren zu reduzieren, erneut Opfer einer Katastrophe zu werden. Oft sind diejenigen von einer
Katastrophe am stärksten betroffen, die vorher schon zu den schwächsten Gruppen der Gesellschaft gehörten. Ihnen gilt unsere
besondere Aufmerksamkeit.
Caritas international leistet Hilfe zur Selbsthilfe: Wir gestalten den Wiederaufbau so, dass die Opfer in Zukunft weniger
verwundbar sind. Sie werden darin gestärkt, sich selbst zu helfen. Dies geht nur, wenn die Betroffenen von Beginn an beteiligt
sind. Sie sind Planer und Ausführende, wir begleiten sie dabei.
Ein Beispiel sind die Projekte der Caritas Indien für die Katastrophenvorsorge. Gemeinsam mit den Betroffenen werden Häuser
nach Katastrophen wirbelsturmsicher wieder aufgebaut. Sie erhalten ein Flachdach, das für Vorräte als Lagerplatz dient und
bei Überschwemmungen zum Zufluchtsort für Mensch und Tier wird.
Caritas international steht für Katastrophenhilfe mit langem Atem. Die einheimische Caritas ist auch dann noch da, wenn die
Aufmerksamkeit nach der Katastrophe nachlässt. Deshalb ist die Hilfe immer auf die dauerhafte Verbesserung der Situation ausgerichtet.
Damit Caritas international nicht nur Leben rettet, sondern eine bessere Zukunft möglich macht.
Informieren Sie sich über die Katastrophenhilfe der Caritas. [weiter]
Welt für Alte und Kranke
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| Unterstützung, das tägliche Leben zu bewältigen: Hauskrankenpflege in Armenien |
Eigene Kräfte und Fähigkeiten stärken: Das ist unser Ziel in der Unterstützung alter Menschen. Auch in der Betreuung kranker
Menschen setzt Caritas international auf eine langfristige Stärkung durch dauerhaft wirksame Lösungen.
Die sozialen Projekte für alte und kranke Menschen zielen nicht nur auf rein medizinische Hilfe. Denn genauso wichtig ist
uns, Armut, Vereinsamung und gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenzuwirken.
In Zusammenarbeit mit einheimischen Caritasmitarbeitern, darunter Ärzte, Krankenschwestern und Sozialarbeiter, entstehen innovative
Projekte, die die Lebensbedingungen alter und kranker Menschen verbessern.
So fördert Caritas zum Beispiel in Russland ein Netz von Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige. Caritas Russland hat
seine Pflegefachkräfte darin geschult, ihr Wissen an pflegende Angehörige weiterzuvermitteln. Im Schneeballsystem entwickelt
sich so eine bedeutende Selbsthilfe-Organisation und Angehörige kranker und pflegebedürftiger Menschen bekommen eine kompetente
Anleitung für die häusliche Pflege.
Ein anderes Beispiel für die Hilfe zur Selbsthilfe sind die Projekte für Aidskranke und ihre Angehörigen. In Kambodscha hat
die Caritas Siem Reap eine freiwillige nachbarschaftliche Pflege aufgebaut, um neben der Betreuung der Kranken zugleich die
Akzeptanz und Solidarität mit den Infizierten in den Dorfgemeinschaften zu stärken. Ein Nebeneffekt der aktiven Beteiligung
der Freiwilligen ist die höhere Bereitschaft zur Prävention und ein geschärftes Bewusstsein über Ansteckungsrisiken.
Informieren Sie sich über die Projekte Welt für Alte und Kranke [weiter]
Lesen Sie hierzu auch die Standpunkte: Alte Menschen in der Entwicklungszusammenarbeit - neue Herausforderungen für die Armutsbekämpfung [weiter]
Welt für Kinder
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| In einem Heim für ehemalige Kindersoldat in Uganda: Extreme Gewalterfahrungen müssen verarbeitet werden |
Straßenkinder, Kinderarbeiter, Kinder in Elendsvierteln, ehemalige Kindersoldaten und drogengefährdete Jugendliche: Sie alle
machen schon oft sehr früh extreme Erfahrungen und müssen diese verarbeiten. Ihr Vertrauen zu gewinnen, ist die Basis der
Caritasarbeit. Die einheimischen Sozialarbeiter und Pädagogen der Caritas agieren einfühlsam und in vollem Respekt vor der
Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen.
Unser Ziel in der Kinder- und Jugendarbeit ist es, junge Menschen in die Lage zu versetzen, sich aus eigener Kraft bessere
Lebensperspektiven zu schaffen und eine lebenswerte "Welt für Kinder" zu gestalten. Ausbildung, Förderung des familiären und
sozialen Umfelds sowie psychosoziale und medizinische Betreuung schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Kinder und Jugendliche
sich selbstständig vor Gewalt, Sucht, Ausbeutung und Missbrauch schützen und ihr Recht auf Bildung durchsetzen können.
Eine herausragende Bedeutung bei der Entwicklung sozialer Projekte haben die einheimischen Caritasmitarbeiter vor Ort. In
Zusammenarbeit mit ihnen entstand zum Beispiel das Hilfsprojekt für Kinderarbeiter in Pakistan.
Vor dem Hintergrund, dass Kinderarbeit hier das Überleben ganzer Familien sichert, unterstützt Caritas international eine
Abendschule für arbeitende Kinder. Dort werden sie qualifiziert, um ihre Zukunft aus eigener Kraft gestalten zu können. Ein
Ergebnis war die Gründung einer "Kindergewerkschaft", die bereits erfolgreich Rechte für Kinderarbeiter durchgesetzt hat.
"Wirksame Hilfe zur Selbsthilfe" erfordert einen langen Atem. Umso früher unsere Hilfe beginnt, desto wirksamer sind die langfristigen
Verbesserungen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt heute daher bereits in der vorschulischen Erziehung - für eine dauerhaft
bessere und gerechtere "Welt für Kinder".
Informieren Sie sich über die Projekte Welt für Kinder [weiter]
Welt für behinderte Menschen
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| Auch Helfen will gelernt sein: Die Angehörigen werden in den Projekten für behinderte Menschen mit einbezogen |
Körperliche und geistige Behinderung haben in der Dritten Welt und Osteuropa andere Folgen für das Leben eines Menschen als
bei uns. Dort gibt es meist keine Institutionen, die sich um die Betreuung kümmern. Behinderte Menschen bleiben gänzlich auf
die Hilfe der Familie und Angehörigen angewiesen.
Die Mitarbeiter der örtlichen Caritasorganisationen versorgen die behinderten Menschen nicht in entfernten Einrichtungen.
Sie helfen ihnen, in ihrer Umgebung ein eigenständiges Leben zu führen. Der wichtigste Schritt auf diesem Weg heißt: Selbstbewusstsein
fördern. In Kindergärten, Schulen und Ausbildungseinrichtungen gehen die Caritasmitarbeiter auf die speziellen Bedürfnisse
behinderter Menschen ein. Sie beziehen das gesamte Umfeld ein - von den nächsten Familienangehörigen über Nachbarn, Freunde,
Ärzte bis hin zu Anlaufstellen in Gemeinden und Stadtvierteln. Das große Ziel ist die gesellschaftliche Integration - das
Miteinander behinderter und nichtbehinderter Menschen im Alltag.
Fester Bestandteil der Projekte ist es, sich für ein besseres Verständnis einzusetzen. Betroffene Familien werden zum offenen
Umgang mit dem Thema Behinderung ermutigt, Vorurteile durch persönliche Begegnungen mit behinderten Menschen abgebaut.
Zum Beispiel in der Ausbildungseinrichtung SETI (Special Education Training Institute) der Caritas Ägypten. Sie bildet sowohl
Fachleute wie auch Eltern und Freiwillige in der Begleitung geistig behinderter Menschen aus. Die Familie wird eng in die
Arbeit mit einbezogen. Eltern lernen spezielle Übungen und Aktivitäten, die sie mit ihrem Kind selbstständig zu Hause durchführen
können. Ältere behinderte Menschen erhalten die Möglichkeit, handwerkliche oder andere berufliche Fertigkeiten zu erlernen.
So haben sie die Chance, von der Familie unabhängig zu werden. Die Caritas Ägypten gibt ihre Erfahrungen in der Behindertenarbeit
inzwischen an Caritaskollegen in anderen Ländern weiter.
Daneben leistet Caritas Ägypten umfassende Öffentlichkeitsarbeit, bei der das Umfeld aktiv mitwirken kann. Die weithin anerkannte
Arbeit von SETI wird derzeit schrittweise auf andere Länder ausgeweitet.
Wo das soziale Netz fehlt, bauen wir ein Netz an der Basis auf. Es hilft den behinderten Menschen, eigenständig bei der Bewältigung
ihrer Probleme zu handeln. Damit diese Welt auch eine "Welt für behinderte Menschen" ist.
Informieren Sie sich über die Projekte Welt für behinderte Menschen [weiter]









