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Stand: 16.08.2017

Pressemitteilung

Peru: Caritas hilft Opfern von Überschwemmungen

Freiburg, 23. März 2017. Nach den schweren Überschwemmungen haben Kata-strophenhelfer der Caritas Peru bislang 90 Tonnen Hilfsgüter in acht der am schwersten betroffenen Regionen des Landes verteilt. „Die Lage ist in weiten Teilen des Landes katastrophal und in den nächsten zwei Wochen ist laut Wetter-Prognosen kein Nachlassen des Regens ins Sicht“, berichtet Angel Allccarima, Not-hilfe-Koordinator der Caritas Peru. Weitere Hilfe für die Betroffenen der Über-schwemmungen sei deshalb dringend notwendig. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, unterstützt den Hilfeappell der Caritas Peru mit 150.000 Euro.

Die aktuell geleistete Not- und Überlebenshilfe wird aller Voraussicht nach nur der Anfang eines mindestens mehrere Monate dauernden Hilfseinsatzes der Caritas sein. „Die Zerstörungen sind so groß, dass längerfristige Hilfe notwendig sein wird“, so Caritas-Mitarbeiter Friedrich Kircher in einer ersten Lageeinschätzung. Der Mitar-beiter von Caritas international, der derzeit den Einsatz der peruanischen Caritas in Lima unterstützt, geht von mehr als 12.000 komplett zerstörten Häusern aus. Ein Großteil davon ist von der extrem armen Bevölkerung aus Mangel an Alternativen an informellen Siedlungsplätzen in Nähe der Flussufer errichtet worden. „Die Ärmsten der Armen trifft diese Katastrophe besonders hart. Wir werden unsere Hilfe auf die Menschen konzentrieren, die sonst keine Unterstützung bekommen“, so Kircher.

Landesweit sind in Peru mehr als 600.000 Menschen betroffen. 75 Menschen sind bislang ums Leben gekommen. Mehr als 1000 Schulen sind von Zerstörungen be-troffen. Als besonders problematisch stellt sich in der Not- und Katastrophenhilfe aktuell heraus, dass weite Teile der Trinkwasserversorgung zusammen gebrochen sind. Unter anderem sind Trinkwasserreservoirs als Folge von Schlammlawinen und Erdrutschen nicht mehr nutzbar. Allein in Arequipa sind derzeit eine Million Menschen ohne gesicherten Trinkwasserzugang.

Hinweis für Redaktionen: Mit dem Caritas-Mitarbeiter Friedrich Kircher können Interviews in Peru geführt werden. Kontakt: 0761/200-515

Weitere Informationen: http://www.caritas-international.de/

Spenden mit Stichwort "Überschwemmungen Peru" werden erbeten auf:

  • Caritas international, Freiburg, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BIC: BFSWDE33KRL  oder online unter: www.caritas-international.de
  • Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR.
  • Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin; IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, Evangelische Bang eG, BIC GENODEF1EK1 oder online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/ 
  • Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

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