

Russland: Behindertenzentrum und Sozialhilfe
in St. Petersburg
Situation vor Ort
Den sozial Schwächsten in der russischen Gesellschaft fehlt es meist am Nötigsten. Sie können kaum auf staatliche finanzielle
Unterstützung zur Bewältigung des Alltags hoffen. Am schlimmsten davon betroffen sind die weit über 600.000 körperlich oder
geistig Behinderten, die in St. Petersburg leben. Häufig wird ihnen die notwendige Hilfe vorenthalten und sie werden von ihren
Familien aus Scham versteckt. [mehr...]
Das Projekt
Die Caritas St. Petersburg unterhält Sozialhilfezentren, in denen die Mitarbeiter medizinische und psychologische Beratung
anbieten und konkrete Hilfe zum Lebensunterhalt zur Verfügung stellen. Unter anderem finden hier auch Inlandsvertriebene und
Flüchtlinge aus Krisengebieten juristische Beratung. [mehr...]
Fachtagung: "Würdig leben in der Gesellschaft - Betreutes Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung" 5. bis 8. Oktober
2011
Vom 5. bis 8. Oktober 2011 fand in St. Petersburg eine Fachtagung unter dem Motto "Würdig leben in der Gesellschaft - Betreutes
Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung" statt. Die Tagung wurde von der Caritasschule für Sozialarbeit veranstaltet,
die Fortbildungs- und Qualifizierungsmanahmen für Caritasmitarbeiter und Mitarbeiter staatlicher und nichtstatlicher Einrichtungen
durchführt. Schwerpunkt dieser Maßnahmen ist die soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderungen.
An der Tagung nahmen Experten aus staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen aus ganz Russland und dem Ausland teil. Im
Rahmen von Vorträgen, Workshops, Gruppenarbeit und Austausch im Plenum wurden u.a aktuelle Entwicklungen im Bereich der betreuten
Wohnformen in Russland diskutiert, Vorschläge für die Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Mindestqualitätsstandards
für betreute Wohnformen erarbeitet sowie neue Wohnformen vorgestellt. Die Fachtagung wird von Aktion Mensch mit einem Beitrag
von 42.114 EUR gefördert.


