Im Portrait

Caritas Kongo

Peter Tabu

Peter Tabu, Mitarbeiter der Caritas Kongo

Ich heißte Peter Tabu und komme aus der Republik Kongo. Meine Eltern stammen aus Kisangani im Ostkongo und aus Mbuji-Mayi in der zentralkongolesischen Provinz Kasai Oriental.

Seit 2006 arbeite ich für die Caritas, zunächst als Chauffeur des Caritas-Direktors. Ende 2007 wurde ich den Projekten der Caritas Deutschland zugeteilt und war für die Datenbank des «Pool Fund» zuständig. Das ist ein Fonds des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) und Caritas international in der Demokratischen Republik Kongo, der dazu dient, mehrere Projekte im Bereich Straßensanierung, Wasser, Hygiene und Abwasserreinigung zu finanzieren. Momentan bin ich Verantwortlicher an der Rezeption der Anlaufstelle der Caritas im Kongo.

Caritas Kongo hat ein Gebäude in Kinshasa errichtet. Es beherbergt die Generaldirektion, das Caritaspersonal und ein Gästehaus, das Menschen aus der ganzen Welt aufnimmt, die den Kongo durchreisen. Dieses Haus bietet den Menschen Zimmer und Appartements, Aufenthaltsräume, Internetanschluss, Waschküche, Restaurants, Parkplätze sowie einen Ankunftsservice, der 24 Stunden geöffnet hat. Für diesen bin ich verantwortlich.

Ich arbeite seit sechs Jahren für die Caritas. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass es Menschen gibt, die versuchen das Leben und die Lebensbedingungen von anderen zu verbessern, und dafür schwierige Arbeitsbedingungen bis hin zu Gefahr für das eigene Leben auf sich nehmen.

Außerdem habe ich gelernt, andere Menschen trotz unserer vermuteten Unterschiede mit Liebe und Barmherzigkeit zu begegnen und meinem Nächsten in aller Ruhe demütig zu dienen, da wir zu Solidarität verpflichtet sind.

Ich werde Sie mit einem strahlenden Lächeln am Schreibtisch der Anlaufstelle der Caritas Kongo empfangen, falls Sie nach Kinshasa kommen. Weitere nützliche Informationen finden Sie auf der Internetseite der  Caritas Kongo.

Oktober 2012