Jeder kann was tun

Mitreden

Deine Ideen für eine gerechtere Welt

Schnell mal noch die Welt retten? Dazu braucht es keine Superhelden, sondern dich und mich. Jeder und jede kann mit kleinen (oder großen) Taten dazu beitragen, dass die Welt fairer und gerechter wird. Trage hier deinen Vorschlag ein und lass dich von den Ideen anderer anstecken.

20.10.2015 | 20:17  
Heiko Kegler schreibt

Es sei mir erlaubt, einige Auszüge meines Kommentars vom 14.10. näher zu erläutern. Da schrieb ich:...etwas "unerwartetes" passiert... Hier will ich zuerst das Wort "unerwartetes" beschreiben. Unerwartetes kann man auch mit Wörtern wie unbekanntes und unsichtbares umschreiben, denn sonst wäre es ja nicht unerwartet. Unsichtbar um uns ist viel mehr als wir uns wirklich vorstellen können... Da sind z.B.Neutrinos, die jetzt bekannt geworden eine Masse besitzen; ggf. geeignet um Informationen zu übertragen.Weiter gehen kann man wenn mit dem unsichtbaren: da sind das Universum und Gott zu nennen . Gott ist unsichtbar und doch so nah! "Passiert" ist z.B. ein Vorgang, wo dann etwas "passiert". "Passiert" ist also eine Handlung ,bei der etwas erreicht werden soll. ...etwas "unerwartetes" passiert ist nichts anderes als Gottes Handlung im Sinne seiner Vorstellung für eine gerechte Welt unter uns Menschen, seiner Schöpfung.

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17.10.2015 | 08:21  
Heinrich Ruhemann schreibt

Die wichtigere Frage scheint mir zu sein: Wie kommen wir an den "Mainstream" heran, die sich am liebsten gar nicht mit solchen Fragen beschäftigen? - Am wirksamsten erscheint mir das "Entdeckende Lernen" nach dem Mott: welches kannn der nächste Schritt sein, meinen ökologischen Fussabdruck zu verkleinern? - Mein aktueller, aber höchst efffizienter Schritt ist, in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Gute weitere Beispiele finden sich in der Transition Town-Bewegung: Nachbarschaftsgärten, Essbare Stadt, Einführung von Regionalgeld, Bewerbung um den Titel "Fairtrade Twon" und das nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Hilfreich ist es, sich geeignete Bundesgenossen zu suchen und sich dabei beraten zu lassen - und die Augen offen zu halten, wer wann was wo tut, auch wenn die Berichte darüber oft kurz und spärlich sind. Denn "Small is beautiful" ist noch nie wirklich populär gewesen.

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12.10.2015 | 22:33  
Heiko Kegler schreibt

Ich fahre durch mein Dorf und sehe überall (fast überall) Wohlstand wie ihn die meisten Menschen sich wünschen. Dabei ist die Definition für "Wohlstand" wohl eines der strittigsten bzw. unterschied-
lichsten beantwortenden Thematiken überhaupt. Es berührt die Frage nach dem Sinn des Lebens. Die meisten definieren Wohlstand in eine falsche Richtung, welcher uns alle (gerade...)"teuer" zu stehen kommen wird. Denn unser Wohlstand wie er gelebt wird ist fatal! Warum ? Würde man sich vorstellen und verwirklichen können, alle Menschen in dieser Welt könnten Teilhabe am Wohlstand, wie wir Ihn kennen haben, weil in allen Ländern eine wirtschaftliche Entwicklung wie bei uns wäre, müsste man sagen: Das geht gar nicht. Das geht schon allein deshalb nicht, weil die Resourcen zu knapp, die Umwelt usw. es gar nicht verkraften könnten. Es ist doch so: was die Einen zu wenig haben, haben die Andern (also wir) zuviel. Das ist ungerecht, aber alle ( zu viele)bei uns wollen es, das es genau so weitergeht

13.10.2015 | 16:30
RW antwortet  

Hallo Heiko,
Du schriebst:
-----------------
Das geht gar nicht.
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Ich denke es geht. Wir müssen die Ressourcen und verfügbaren Techniken nur richtig einsetzen. Alternative Energien für alle, weg mit den Verbrennungsmotoren, weg mit dem global völlig unkontrollierbaren freien Märkten und weltweite wirsame Regulative durch eine Art Weltregierung.
Wenn wir in einer globalisierten Welt endlich auch eine globalisierte Legislative , Judikative und Exekutive haben, könnten endlich alle gesellschaftlich notwendigen klugen und weisen Enrscheidungen getroffen werden, die momentan dringend fehlen. Alle Konzerne hätten gleiche Regeln und würden nicht aus Ökonomischen Zwängen ständig wachsen und Lücken suchen müssen. Wir hätten keinen Krieg mehr, würden alle Armeen der Welt in den infrastruktuellen und Entwicklungsuafbau der Dritte Welt Länder senden. Hätten schnell eine saubere Industrie und Umwelt.

14.10.2015 | 18:28
heiko.kegler antwortet  

Hallo RW,
ich lese Deine Ausführungen und denke, das es so nicht werden wird; oder etwas"unerwartetes" passiert, so das die Menschen in den reichen Ländern gezwungen sein werden sich zu ändern. Vielleicht geht es nur so, irgendwann... Wir reichen Länder verbrauchen angeblich lt. einer Studie zu viel Ressourcen , schädigen die Erde durch Umweltverschmutzung usw. , das nach einer Berechnung der "Verschleiß" der Erde ab ca. 8 Monaten allein durch uns reiche Länder unumkehrbar ist. Wir reichen Länder müssten also durch Maßnahmen, wie z.B. Deinen Ausführungen beschrieben, ca. 4 Monate im Jahr "gut" machen. Da haben die armen Länder aber noch keine Teilhabe am Wohlstand, dafür würde auf uns reiche Länder also weiteres zuk. . Wäre der Wohlstand von uns in allen Ländern , und es würden z.B.alle wie die Deutschen in den Urlaub fliegen...; geht das überhaupt? Die Luft wäre voller Flugzeuge, es müssten mehr Flughäfen,Flugzeuge usw. gebaut werden...Ohne Abstriche bei reichen Ländern eine Illusion!

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10.10.2015 | 09:04  
M.Mages schreibt

Verschiedenen Organisationen wie z.B. "Rettet den Regenwald e.V." "Avaaz.org" gibt ständig Einladung zu Petitionen etc. Vielfach vermisse ich hierzu das Tun/Engagement - nicht die Haltung - der Caritas wenn es um die Verhinderung von Unrecht geht. Papst Franziskus schreitet doch mit gutem Beispiel voran.
"Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
die Schweiz verhandelt mit Indonesien und Malaysia über ein Freihandelsabkommen. Palmöl spielt dabei eine wichtige Rolle. Die beiden südostasiatischen Länder sind weltweit die größten Exporteure des tropischen Pflanzenöls – und zugleich die größten Regenwaldabholzer.
Palmöl wird auf riesigen Industrieplantagen erzeugt, die in die Regenwälder geschlagen werden. Auch die Menschen müssen für die Ölpalmen weichen. Dem Schweizer Bundesrat ... will die Regierung sich aus der Verantwortung stehlen.
Bitte unterzeichnen Sie unser Schreiben an den Bundesrat. Kein Palmöl-Freihandelsabkommen mit Indonesien und Malaysia"

14.10.2015 | 09:27
K. Stoll, Online-Redaktion caritas.de antwortet  

Hallo,
tatsächlich sind Online-Petitionen in der Caritas eher selten das Mittel der Wahl, wenngleich es erfolgreiche Beispiele gibt, wie die letztjährige Bundestagspetition im Rahmen der Kampagne "Die häusliche Pflege hat Wert" (http://www.dicvfreiburg.caritas.de/aktuelles/pflege-hat-wert/jetzt-ist-die-politik-am-zug). Ihre Rolle als zivilgesellschaftlicher Akteur und Anwalt sozial Benachteiligter nehmen die Caritasverbände auf viele verschiedene Wege wahr, von der politischen Lobbyarbeit über die soziale Arbeit nah am Menschen bis hin zu politischen Aktionen, wie etwa für Langzeitarbeitslose (http://www.caritas.de/stell-mich-an).

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04.09.2015 | 16:22  
M. Gründermann schreibt

Zum Thema Arbeit: Angebote der sog "Sharing Economy" wie Uber, airBnB, 99 designs und kostenlose Inahlte wie1&1My Website unterlaufen Strukturen fairer Arbeit und Entlohnung, treiben Menschen in Vereinzelung und ungewolltes Unternehmertum (Freelancer). Die Gewinne bleiben bei den großen Playern, die Vergütung der eigentlichen Leistung ist ein Witz und klassische Angebote (Taxi, Hotel, Werbeagentur) werden vernichtet.

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13.08.2015 | 11:55  
dream schreibt

Abschaffung von Privatwirtschaft, alle Unternehmen funktionieren nach dem Prinzip von gemeinnützigen vereinen. Erwirtschafteter Gewinn wird direkt reinvestiert.
Das Gehalt darf das 20 fache des schlechtbezahltesten im "Verein" nicht übersteigen.
Jeder bekommt unterstützung dabei das zu finden und damit Produktiv zu sein, was ihm wirklich spaß macht, nicht hoher Verdienst sondern Selbstverwirklichung sollte der Ansporn sein, produktiver Teil der Gesellschaft zu sein.
Verantwortungsgefühl für alle vermitteln, empathie schaffen.
Alle GRENZEN AUF! keiner sollte in seiner Freiheit sich auf dieser Welt zu bewegen eingegrenzt werden!
Das motiviert auch endlich, Überall ein Gewissen Wohlstand zu etablieren und nicht einige Bereiche auszubeuten!
Ich weiß das sind vielleicht besonders idiologische und schwer verwirklichbare und eventuell auch naive Ideen. und die Umsetzung würde DIE herausvorderung unserer modernen Gesellschaft.
Aber meiner Meinung sollte DAS unser Ziel sein.

13.08.2015 | 12:43
R.W antwortet  

Hallo Dream,
warum nicht eine Utopie oder einen Traum niederschreiben und als Ziel setzen, wenn er gut wie der Deine ist.
LG R.W.

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13.08.2015 | 11:12  
Sahra schreibt

Hallo,
ich habe nur eine kleine Wohnung für mich, meinen Sohn und meinen Freund.
Aber wir nutzen ein Zimmer so gut wie garnicht, es passt Grade ein Bett und ein Kinderbett und ein kleines Regal hinein aber immerhin. Kann ich diesen Wonraum irgentwie anbieten?
Ich würde mich freuen, fielleicht eine Mutter mit Kind bei uns willkommen zu heißen.
Ich glaube anderen Famielien geht es ähnlich, gibt es ein Programm das soetwas organiesiert? oder ist es überhaubt gewünscht?
lg Sahra

13.08.2015 | 12:04
Marc Boos - Online-Redaktion caritas.de antwortet  

Hallo Sarah, Deine Idee klingt richtig gut, da im Moment ja tatsächlich händeringend nach Unterkünften für Flüchtlinge gesucht wird. Frage bei der Caritas in Deinem Ort nach oder schau Dir mal diese Seite an. Die organisieren genau das, was Du anbietest:
http://www.fluechtlinge-willkommen.de/
Schreib uns doch mal, ob und wie es geklappt hat.

13.08.2015 | 12:13
sahra antwortet  

super vielen Dank, genau so etwas habe ich gesucht!

13.08.2015 | 12:40
Rainer Wronka antwortet  

Hallo Sara, ich möchte sagen, dass es uns allen in der Welt gut ginge, wenn wir endlich alle so denken würden. Daher danke an Dich, danke für Deine Empathie und Weisheit.
Wenn wir eine Gesellschaft von "Gebern" wären, das Geben und die Nächstenliebe selbstverständlich wären dann hätten alle mehr als genug und es bräuchte sich nie wieder jemand etwas nehmen.
LG vom R.W.

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30.09.2014 | 13:28  
Thorsten schreibt

wir sollten nachts unsere handys ausschalten wir sollten technik erfinden die lange hält die technik überflutet uns und wir kommen mit dem plastikmüll nicht zurecht.wir sollten alle auf die strasse gehen gegen die grossen konzerne die uns ruinieren.wir sollten alle dass reich gottes verkünden!gute taten preisen und sie verbreiten um so gutes auszulösen!wenn dass gute bis an die problemzonen kommt wird einiges sich ändern!Miteinander füreinander schauen!was einen persönlich ärgert mit nahe stehenden personen klären! Dass Reich Gottes verkündigen den kein Mensch lebt umsonst und jeder Atemzug verdanken wir dem Herrn.

30.09.2014 | 17:30
R.W. antwortet  

Hi Thorsten,
...eine lange Liste der möglichen Veränderungen, und Du hast recht. Aber........
1. WIR sind diejenigen, die diese Welt so gestalten wie sie ist, also müssen WIR etwas ändern...nicht die anderen.
Konzerne leben nicht, es sind die Menschen die sie führen, und diese ließen WIR so werden, dass sie das tun was sie tun. WIR müssen unser Denken und unser Verständniss sozialer und gesellschaftlicher Zusammenhänge so schulen, lernen und es verändern, dass WIR keine Menschen mehr entstehen lassen, die dieses so tun, dass WIR ALLE dieses nicht mehr so wollen, dass WIR erkennen, dass ausschließlich die "NÄCHSTENLIEBE" als politisches Instrument, als einzig mögliches Fundament eines wirklich gerechten und positiven Zusammenlebens von intelligenten Wesen auf einer Erde funktionieren kann. Es gibt kein anderes und es wird nie ein anderes geben. Achtsamkeit, Respekt und Wohlwollen sich selbst und allen Anderen gegenüber!
2. Jede Form der tatsächlichen, oder auch augenscheinlichen "Radikalität" gegen irgendetwas.... heißt zu laute, zu kräftige Worte und Sätze, ebenso wie Schläge und Bomben lenken vom Ziel ab, nähren den die Gegenargumente und den Boden auf dem daraus das Gegenteil weiter wachsen wird.
3. Nimm die "Verkündung Gottes Reiches" aus Deinem Text heraus und es bleibt der Kern an Ideen und die gleiche Botschaft erhalten. Christus hat nie gefordert das es nur einen Glauben "einen göttlichen Vater" geben darf. Er hat uns den sinnvollen Glauben an die Gebote, an die damit verbunden Botschaft, an sich (den Menschen) und an die Nächsten-LIEBE gelehrt und dieses als Mensch vorgelebt. Ein guter Muslim, Hindu, Buddhist, und auch ein guter ATHEIST (!) lebt nach den gleichen Regel dieser im Kern immer gleichen Botschaft!
Ich wünsche Dir einen gute Zeit und viel Liebe RW

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26.09.2014 | 13:21  
Dr. Dieter Korczak schreibt

Leider haben wir erst jwtzt die Kampagne entdeckt.

Trotzdem möchten wir alle in Kassel und Umgebung darauf aufmerksam machen, dass heute unsere offene Tagung "Müll stinkt nicht! - Abfall als Resspurce der Zukunft" im Kasseler Intercity Hotel, Kassel-Wilhelmshöhe, eröffnet wird.

Die Tagung geht noch bis Sonntagmittag und wird von der Interdisziplinären Studiengesellschaft veranstaltet. Einzelheiten zur Tagung unter www.studiengesellschaft.de

Das Kampagnenmotiv mit xdn nicht recCelten Smartphoney hat uns bespnders angesprochen, qeil es auch genau die Thematik der Tagung berührt.

Jürgen Stäudel wird am Samstag "Menschliche Einblicke in das Leben von Müllsammlern am Beispiel Kambodscha" liefern.

Uns geht es auf der Tagung darum für Abfallvermeidung zu werben und wenn Abfall entsteht, diesen zur Wiederverwertung vorzubereiten, zu recyceln und wiederzuverwerten.

Dr. Dietee Korczak
Vorsitzender
Interdisziplinäre Studiengesellschaft e.V.

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19.09.2014 | 22:24  
R.W. schreibt

Eine globalisierte Welt..Fax, PC, Handy, Internet ...ein paradigmatischer Schritt, wie Ihn so drastisch und schnell die Welt noch nie verdauen musste...wir haben es noch lange nicht verdaut...im Gegenteil wir kauen noch, testen den Geschmack, leben unser Leben als lebensgefährliche Generalprobe.
Dgitalisierung unserer aller Daten, Abrufbarkeit jederzeit, jede Information alles Wissen an jedem Ort.... kaum ausweichbar.
Virtual reality in Film, Spiel und irakischen Chemiewaffenscenarien, in Werbung und allen Bildern. Bilder als Retuschen der Wirklichkeit, Traumwelten ohne Emotion, die faltenfreie virtual riality wird in Echtzeit botoxisiert übernommen.... für die Reichen und Schönen, die immer reicher Werdenden. Globale Vernetzung auf Teufel komm raus...Ökonomie diktiert die Werte, ersetzt Moral und Ethik, wir ziehen alle in den medialen Krieg gemeinsam und schön ...wie die Lemminge. "Mit Geld und dessen Macht kann man der Klippe entkommen" ... nein, denke nicht!

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