Spendenaktion

Schauinslandkönig

Radeln für Kenia

Schauinsland 2017Unsere Schauinslandkönige 2017 nach erfolgreich absolviertem Rennen am 16. Juli.Foto: Caritas international

Am 16. Juli 2017 ist ein Team von Caritas international mit rund 25 Radler/-innen beim Schauinslandkönig 2017 für die Menschen in Nordkenia in die Pedale treten. Unser Team war wie immer hoch motiviert und hat sich sehr gefreut, dass so viele Menschen diese Aktion aktiv unterstützt haben, sei es durch einen finanziellen Beitrag oder durch die Anfeuerung während des Rennens. So konnten bereits vor Rennstart 2.605 Euro gesammelt werden. Der Restbetrag, der zu den anvisierten 3.000 Euro noch fehlte, konnte wenige Tage später bei einer Tombola im Rahmen einer Caritas-Veranstaltung noch eingespielt werden. Herzlichen Dank an alle, die zu dieser erfolgreichen Aktion beigetragen haben! 

Wenn die Trockenheit kein Ende nimmt 

Die Region Marsabit im Norden Kenias grenzt an Äthiopien. Das wüstenähnliche Klima mit extrem begrenzten Niederschlägen und Temperaturen bis zu 42 Grad Celsius ist für die hier lebenden Menschen an sich schon eine Herausforderung. Die harschen klimatischen Bedingungen in diesem Gebiet lassen keinen Ackerbau zu. So leben im trockenen Norden des Landes 85 Prozent der Menschen mit und von ihren Viehherden, die meisten als Nomaden. Doch immer wieder kommt es in der Region zu langanhaltenden Dürren, Regenzeiten verspäten sich oder fallen ganz aus. Auch in diesem Jahr fiel die erste Regenzeit aus, und die zweite lässt auf sich warten. Durch die extreme Trockenheit werden Wasser und Weideland immer knapper. Das Vieh ist in schlechtem Zustand oder schon verendet. Die Menschen sind ihrer Existenzgrundlage beraubt und dringend auf Hilfe angewiesen. Vor allem wer vor der Dürre schon nicht viel hatte, steht vor dem Nichts.

Die einheimischen Mitarbeitenden von PACIDA (Pastoralist Community Initiative & Development Assistance), unserem langjährigen Partner, versorgen die Menschen mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser, um die akute Not zu lindern. Vor allem die schwächsten in der Gesellschaft brauchen Unterstützung: Familien mit Kleinkindern, schwangere und stillende Frauen sowie ältere Menschen werden besonders bedacht.

Nach der Nothilfe beginnt die Vorsorge

Damit die Menschen besser gegen die immer wiederkehrenden Dürren gewappnet sind, unterstützen Fachkräfte der Caritas die Bewohner im nächsten Schritt beim Bau und der Reparatur verschiedener Wasserspeicher, je nach Bedarf der jeweiligen Gemeinde. Im einen Dorf reicht es aus, einen Brunnen zu sanieren oder Regenwasser-Zisternen zu bauen. In einem anderen werden Dämme oder Wasserrückhaltebecken gebaut. Alles mit dem Ziel, das Oberflächenwasser, das sich in der Regenzeit dort sammelt, über das Jahr verteilt nutzbar zu machen. Auch das Wissen über die Instandhaltung wird an die Dorfbewohner weitergegeben. Wasserkomitees übernehmen die Verantwortung für die Anlagen und warten sie. Zudem werden die Tiere geimpft, damit sie widerstandsfähiger sind.

In Kursen zur nachhaltigen Weidewirtschaft lernen die Bewohner der Dörfer, wie sie die Weiden schonend nutzen können, damit sich die spärliche Vegetation erholen kann. Die Mitarbeitenden von PACIDA zeigen den Menschen zudem Alternativen zur reinen Tierhaltung auf. Mit Heupressmaschinen lässt sich Tierfutter herstellen, wer sich in Milch- und Fleischverarbeitung ausbilden lässt, kann eine Dienstleistung anbieten.

Unser Ziel ist es, mindestens 3.000 Euro für das Projekt einzufahren! Unterstützen Sie unsere Arbeit für die Menschen in Nordkenia.

Klicken Sie einfach neben dem Spendenbarometer auf  Jetzt spendenJeder Euro zählt! Danke!

Frau mit leerem Wasserkanister / Pacida

Projekt

Überleben ohne Regen

Die Verteilung von Nahrungsmitteln und Trinkwasser sind erste Hilfsmaßnahmen, die Caritas für die dürrebetroffene Bevölkerung leistet. Parallel werden Zugänge zu Wasser geschaffen, Viehherden geimpft und Einkommensalternativen geschaffen. mehr

17.07.2017 | 11:13  
Christoph Klitsch-Ott schreibt

Tolle Mannschaftsleistung! Gratulation!

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07.07.2017 | 19:27  
Ali schreibt

Allen Fahrerinnen und Fahren wünsche ich ein schönes Rennen, wenig Hitze aber viel Durchhaltevermögen! Ich wünsche euch ein gutes Spendenergebnis für die Menschen in dieser Notlage.

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07.07.2017 | 15:31  
G.Rogg schreibt

Money for work: gutes Konzept von Ci. You are in any the the winners

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07.07.2017 | 15:29  
Gertrud Rogg schreibt

Money for work - gutes Konzept von Ci. You're in any case the winners!

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07.07.2017 | 14:27  
Klaus Baumann schreibt

Tolle Idee, unterstütze ich gerne - Gute Fahrt allen Caritas-Sportlerinnen und -Sportlern

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07.07.2017 | 10:39  
Sabine Bächle schreibt

Liebes Schauinslandkönig-Team, gerne spende ich für dieses Projekt. Ich wünsche euch "gute Beine" und trotz Anstrengung viel Spaß.

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07.07.2017 | 08:13  
Christoph Fritz schreibt

Ich habe ebenfalls meine Freunde, Verwandte und Bekannte um Spenden gebeten, und gehe selbstverständlich mit gutem Beispiel voran.
Uns Fahrern wünsche ich ein schönes Rennen. Toll, dass ihr dabei seid und für die gute Sache in die Pedale tretet. Bei allen Spendern und Unterstützern mochte ich mich ganz herzlich bedanken.

Für das "Team Caritas international"

Christoph

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06.07.2017 | 22:15  
Jürgen Lieser schreibt

Da ich jetzt alle meine Freunde, Verwandte, Bekannte usw. um Spenden für diese Aktion gebeten habe, möchte ich selbst nicht hinter den Erwartungen zurückstehen und mich mit einer Spende beteiligen. Ich wünsche allen Mitfahrerinnen und Mitfahrern von Team Caritas international viel Erfolg!
Jürgen Lieser

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04.07.2017 | 11:02  
Leonie Hannappel schreibt

Da ich selbst dieses Jahr leider nicht mitradeln kann, ist es für mich selbstverständlich, euch, liebe Kolleg(innen) und das Projekt wenigstens mit einer Spende zu unterstützen! Der Berg ruft - ihr schafft das :-)

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04.07.2017 | 11:01  
Leonie Hannappel schreibt

Da ich selbst dieses Jahr leider nicht mitradeln kann, ist es für mich selbstverständlich, euch, liebe Kolleg(innen) und das Projekt wenigstens mit einer Spende zu unterstützen! Der Berg ruft - ihr schafft das :-)

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