Unsere Arbeit in Sierra Leone

Noch heute leiden viele Menschen an den langfristigen Folgen der Ebola Epidemie. Armut ist weit verbreitet: Jeder Siebte in Sierra Leone lebt von weniger als einem Dollar am Tag. Die Arbeitslosigkeit ist im ganzen Land hoch. Somit können sich viele Menschen nicht ausreichend ernähren. Die hohe Kindersterblichkeit in dem westafrikanischen Land ist Ausdruck der Armut und sozialen Misere, mit der viele Menschen täglich kämpfen. Viele Kinder in Sierra Leone leiden unter Eiweiß-Mangel, die gesunde Entwicklung dieser Kinder wird verzögert.

Caritas international unterstützt ein Trainingsprogramm für junge Frauen und stillende Mütter, um gegen die folgenreiche Mangelernährung der Kinder vorzugehen. Insbesondere alleinerziehende Frauen nehmen an Kochkursen teil. Schulkinder erhalten eine warme Mahlzeit und Unterricht in Hygiene und Gesundheit, bei Bedarf auch eine psychosoziale Betreuung. Gesundheitsclubs tragen mit Theaterstücken zentrales Wissen rund um Prävention und Gesundheit in die Schulen. Gemeinsam mit der Caritas Freetown werden Ebola-Überlebende betreut.

Sierra Leone

Mutter mit Kleinkind wird von einer Caritas-Mitarbeiterin beraten / Foto: Bente Stachowske / Caritas international

Soziale Arbeit

Sierra Leone: Trainingsprogramm für stillende Mütter

Kampf gegen Kindersterblichkeit durch Mangelernährung! Das haben sich die Mitarbeiter des Projekts in Sierra Leone auf die Fahnen geschrieben. Mit Erfolg: Ihr Wissen um Ernährung und Gesundheit verbreitet sich weit über die Gemeinden hinweg. mehr

Portrait Mutter, Kind, Sozialarbeiterin / Foto: Bente Stachowske / Caritas international

Soziale Arbeit

Sierra Leone: Ebola-Überlebende stärken

Gemeinsam mit der Caritas Freetown werden Ebola-Überlebende in dem von Armut geprägten Stadtrandgebiet Western Area Rural der Hauptstadt Freetown betreut. In Kono erhalten insbesondere allein erziehende Frauen Unterstützung. mehr