Unsere Arbeit in der Tschadregion

Die Sicherheitslage rund um den Tschadsee mit den angrenzenden Ländern Nigeria, Kamerun, Niger und Tschad verschlechtert sich zunehmend - und damit die Ernährungslage. Durch die Anschläge der Terrorgruppe Boko Haram wurden allein im Tschad über zwei Millionen Menschen gewaltsam vertrieben. Insgesamt sind mehr als sieben Millionen Menschen sind von Hunger und Vertreibung betroffen. Krieg, Terror und Hunger gehen Hand in Hand.

Gemeinsam mit Partnern unterstützt Caritas international Nothilfe für Vertriebene, die von der Krise betroffen sind. Wann die Binnenvertriebenen wieder in ihre Heimat zurückkehren können, ist unklar. Daher unterstützen die  lokalen Partner von Caritas international Projekte in den aufnehmenden Gemeinden. Sie sollen den Menschen hier langfristig helfen, ein selbstbestimmtes Leben ohne Hunger führen zu können.

Tschad

Porträtaufnahme einer Frau / Michael Stulman, CRS

Krisen und Konflikte

Humanitäre Hilfe in der Tschadsee-Region

Mit Nahrungsmitteln, Saatgut und Geräten für den Fischfang verbessert Caritas die Situation für Flüchtlinge, Vertriebene und Gastgemeinden am Tschadsee im West-Tschad. Weiter werden Brunnen und Latrinen gebaut. mehr

Kind mit Wasserkanistern  / Foto: Michael Stulman / CRS

Krisen und Konflikte

Kamerun: Hilfe für Boko Haram-Vertriebene

Rund um den Tschadsee verbreitet die Terrororganisation Boko Haram Angst und Schrecken – auch in Kamerun befinden sich Hunderttausende auf der Flucht. Die Caritas hilft den Betroffenen mit Nahrungsmitteln, Saatgut und unterstützt in besonderem ... mehr

Frauen bei einem Dialogtreffen  / Volker Gerdesmeier

Krisen und Konflikte

Tschad: Gemeinsam wirtschaften gegen Landkonflikte

Im Laufe eines Jahres wird die Caritas für die Menschen aus den Flüchtlingssiedlungen Danamadji und Kobiteye im Südtschad insgesamt 100 Hektar Land für den Anbau von Nahrungspflanzen gewinnen. mehr