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Asien

Katastrophenhilfe

Indonesien: Nothilfe nach Erdbeben und Tsunami

Kurz vor Weihnachten wurden die indonesischen Inseln Sumatra und Java von einem Tsunami getroffen, über 400 Menschen verloren ihr Leben. Auslöser war ein Vulkanausbruch auf dem Meer, in dessen Folge es zu einem Unterwassererdrutsch kam, der die Flutwelle auslöste.

Indonesien liegt innerhalb des sogenannten Pazifischen Feuerrings und wird immer wieder von Erdbeben erschüttert. Im August hatte ein Erdbeben die Insel Lombok getroffen. Dabei starben 460 Menschen. Am 28. September verloren auf der Insel Sulawesi 1.700 Menschen ihr Leben bei einem Erdbeben mit anschließendem Tsunami. Nur vier Tage danach wurde Indonesien von einem weiteren Erdbeben mit einer Stärke von 6,3 getroffen.

Caritas international leistet mit Hilfe ihrer lokalen Partner Hilfe, sowohl auf Lombok und Sulawesi, als auch auf Java und Sumatra. Den Caritas-Mitarbeitenden gelang es zudem, mit Betroffenen der Katastrophe zu sprechen. Hier erzählen sie die Geschichte der Tsunami-Überlebenden weiter.

zerstörte Häuser mit einem Rettungstrupp dazwischenDie Versorgung der Betroffenen gestaltet sich schwierig, da die Infrastruktur und das Telekommunikationsnetz zerstört sind.Foto: Caritas Indonesien

 

Dezember 2018