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Gesundheit, Pflege, Sucht

Armenien: Häusliche Pflege und Sozialstationen

Die Gehhilfe ist wichtig - Zuhören auch

Krankenschwetser bringt LebensmittelpacketEine Krankenschwester der Caritas-Sozialstation
bringt zweimal im Monat ein Lebensmittelpaket
Caritas international

Die Caritas Armenien hat  in der Region Gyumri und Vanadzor im Norden Armeniens einen häuslichen Pflegedienst aufgebaut. Einheimische Schwestern der Caritas-Sozialstation pflegen dort inzwischen 240 alte und kranke Menschen. Neben Körperpflege, Hygiene und Hilfen im Haushalt vermitteln die Caritas-Mitarbeiter auch Behandlungen durch Ärztinnen der Caritas-Ambulanz, die Hausbesuche machen und auch direkt behandeln. Die Caritas-Ambulanz in Gyumri behandelt im Jahr mehr als 4.000 Menschen.

Mitarbeiter der Caritas verteilen an kranke Rentner/innen, die sonst keine Hilfe erhalten, dringend benötigte Lebensmittel, Seife und Kleidung. Viele Bedürftige müssen mit Renten um etwa 15 Euro im Monat auskommen, was nicht einmal für das Notwendigste zum Überleben reicht. Die Caritasschwestern begleiten und unterstützen bei ihren Hausbesuchen die pflegebedürftige Menschen. Feste, Treffen und Ausflüge integrieren sie wieder ins Leben. Ziel ist es auch, möglichst viele Familienmitglieder oder Nachbarn unter Anleitung in die Pflege mit einzubeziehen.

Langfristige Pflege schaffen

Caritas international unterstützt den Aufbau der häuslichen Pflege in Armenien auch durch Fortbildungen und Schulungen der Krankenschwestern. Gemeinsam mit der Caritas Georgien finden länderübergreifend  Mitarbeiterschulungen statt. So gelingt es, die Arbeit mit neuen Pflegetechniken,  zum Beispiel in der Wundversorgung, qualitativ zu verbessern. An den Fortbildungen in häuslicher Pflege nehmen auch sogenannte Multiplikatoren (Fachleute, die ihr Wissen weitergeben und weiterverbreiten) und freiwillige Mitarbeiter/innen teil.

Dezember 2017

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