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Philippinen: Gary lässt die Finger vom Dynamit

Geschichten für Dauerförderer - Philippinen

Doch bei gutem Wetter mietete Gary ein Boot und fischte mit Dynamit, um möglichst gut zu verdienen. Jeder Sprengsatz tötet zahlreiche Fische, die dann von der Wasseroberfläche nur noch abgeschöpft werden müssen. Als der Taifun Haiyan die Heimat der Familie fast vollständig verwüstete, verlor sie ihr Hab und Gut. Auch unzählige Fischerboote wurden zerstört. Gary erhielt von der Caritas ein Boot und eine Fischerausrüstung. Jetzt kann er ohne Dynamit fischen, schließlich spart Gary die Bootsmiete. „Ich habe das getan, weil ich keine andere Möglichkeit hatte, meine Frau und meine Kinder zu ernähren“, erzählt er.

Mehr über die Caritas-Hilfen in den Philippinen

Im November 2013 verwüstete Taifun Haiyan, einer der stärksten jemals gemessenen Wirbelstürme, auf den Philippinen ganze Landstriche. Die Caritas ist auf der Insel Samar bis heute im Wiederaufbau tätig und arbeitet mit den Diözesen Borongan und Calbayog zusammen. Unterstützt werden unter anderem Fischerfamilien mit neuen Booten. Wer vorher mit Dynamit fischte, kann nun auf konventionelle Weise den Fang einholen. Dynamitfischen ist ein Phänomen der Armut, doch die Folgen für die Umwelt sind verheerend. So hilft die Maßnahme Mensch und Natur.