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Peru: Nasbat schützt sich und ihren Wald mit Kakao

Geschichten für Dauerförderer - Peru

Kakao haben hier noch nicht viele im Sinn. Eher Gold. Im peruanischen Amazonasgebiet treiben illegale Goldschürfer ihr Unwesen. Um an das Gold zu gelangen, holzen sie den Wald ab und setzen Quecksilber ein, das der Umwelt und auch ihrer eigenen Gesundheit schadet. Die Caritas setzt auf Kakao, der im Wald angepflanzt wird, als Alternative zum Goldabbau. Nasbat ist voller Zuversicht, denn ihre Kooperative wird immer erfolgreicher. Auf 70 Hektar Land produzieren die Bauern der Kooperative Kakaofrüchte. „Goldschürfen ist in unserer Gemeinde nicht mehr attraktiv “, erzählt sie.

Mehr über die Caritas-Hilfen in Peru

In der Region „Madre de Dios“ im peruanischen Amazonasgebiet unterstützt die Caritas die lokale Bevölkerung beim landwirtschaftlichen Anbau und der Vermarktung ihrer Produkte. In Lima wird die Kooperative gerade bekannt, aber die Mitglieder der Kooperative wollen auch ins Ausland exportieren. Sie beantragen nun ein Gütesiegel, um höhere Preise für den Kakao verlangen zu können – und damit bessere Einkommen für ihre Arbeit.