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Kolumbien: Amparo spürt wieder Licht in ihrem Leben

Geschichten für Dauerförderer - Kolumbien

Eigentlich kommt sie vom Land, doch der bewaffnete Dauerkonflikt Kolumbiens zerstörte ihr Leben. Ihre Mutter wurde getötet, die Familie vertrieben. Um zu überleben, zog sie in die Stadt, verkaufte ihren Körper. Bis zu dem Tag, als Ordensschwestern sie ansprachen und ihr eine Ausbildung als Schneiderin anboten. Ein Wendepunkt in ihrem Leben. „Jeden Tag liebte ich die Arbeit in der Näherei mehr. Ich spürte, wie mein Selbstwertgefühl und meine Lebensfreude zurückkamen“. Heute ist Amparo Mutter zweier Töchter und stolz, ihnen ein gutes Beispiel geben zu können.

Mehr über die Caritas-Hilfen in Kolumbien

Der seit Jahrzehnten andauernde bewaffnete Konflikt und die damit verbundene Zwangsvertreibung der Menschen ist einer der Gründe, warum Kolumbien weltweit zu den Ländern mit der höchsten Ausbreitung sexueller Ausbeutung von Frauen und Mädchen zählt. Das von Caritas unterstützte Projekt der „Hermanas Adoratrices“ ermöglicht betroffenen Frauen durch Ausbildungsangebote und begleitende psychosozialer Betreuung einen Ausweg aus der Zwangsprostitution. So ebnete die Arbeit der Schwestern bereits unzähligen Frauen den Weg zurück in ein Leben in Würde.