Katastrophenhelfer

Nothilfe

Ukraine: Galina entkommt dem Granatenbeschuss

Geschichten für Dauerförderer - Ukraine

Dass sie diesen Tag überhaupt feiern kann, ist alles andere als selbstverständlich. Vor Monaten entkam sie nur mit viel Glück einem Granateneinschlag in ihrem Haus in Horlivka in der Ostukraine. Leicht verletzt wurde die diabeteskranke Witwe nach Dnipropetrovsk evakuiert. Seitdem wohnt sie in einer kleinen Einzimmerwohnung und wird von der Caritas versorgt. „Würde sich Yulia nicht regelmäßig um mich kümmern“, so Galina, „wäre ich wohl längst verhungert“. Die Sozialarbeiterin Yulia ist selbst aus Donetsk geflüchtet. Sie weiß, wie wichtig es ist, in der Fremde jemanden zu haben.

Mehr über die Caritas-Hilfen in der Urkaine

Rund 5,2 Millionen Menschen sind Schätzungen zufolge von dem bewaffneten Konflikt in der Ostukraine betroffen. Um ihr Leben zu schützen, haben über eine Million Menschen die umkämpfte Region verlassen. Die Caritas unterstützt die Menschen, die in der Fremde keine Anlaufstellen haben, bei der Sicherung ihrer Grundbebedürfnisse mit Nahrungsmitteln, warmer Kleidung und Mietbeihilfen. Die Caritas hilft auch bei der Vermittlung öffentlicher Sozialleistungen oder Jobmöglichkeiten und erleichtert so die Integration der Vertriebenen im Aufnahmeort.