Katastrophenhelfer

Nothilfe

Südsudan: Elisabeth rettet ihre Kinder

Geschichten für Dauerförderer - Suedsudan

„Ich begann panisch nach meinen beiden Kindern zu suchen, alle um mich herum rannten um ihr Leben“, erinnert sich die damals schwangere Elisabeth. Tränenüberströmt fand sie ihre Kinder schließlich im Wald und schaffte es in ein Flüchtlingscamp in Juba. Ihr Mann war beim Militär und starb bei den Kämpfen. Im Camp gaben ihr von der Caritas unterstützte Schwestern neue Hoffnung für sich und ihre Kinder. „Sie sollen frei sein, die Welt kennenlernen und das Leben genießen“.

Mehr über die Caritas-Hilfen im Südsudan

50.000 Tote, über eine Million Inlandsvertriebene und 730.000 Flüchtlinge belegen: Der Krieg hat den Südsudan in eine der größten humanitären Krisen gestürzt. Der Ausfall der Feldwirtschaft im Kriegsgebiet bedroht die Ernährungslage von fünf Millionen Menschen. In den Flüchtlingscamps in Juba leben etwa 35.000 Vertriebene, überwiegend Frauen und Kinder. Die indischen Schwestern versuchen mit Hilfe der Caritas durch Nahrungsmittel, Traumarbeit, medizinische Versorgung und Bildungsangebote rund 2.500 Vertriebenen Trost und Perspektive zu geben.