Buchtipp

Korruption begrenzen

Bildmontage: Zwei Hände tauschen Geld aus

Obwohl im Kampf gegen Korruption inzwischen einige positive Ansätze zu verzeichnen sind, ist sie vor allem für Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit nach wie vor ein schwieriges und tabuisiertes Thema. Eine öffentliche Diskussion wird möglichst vermieden. Transparenz und eine informierte Öffentlichkeit sind jedoch Bedingungen für eine erfolgreiche Politik der Korruptionskontrolle. Hier leistet die Publikation einen wichtigen Beitrag: Indem sie detailliert Hintergründe und Mechanismen korrupter Praktiken aufzeigt, fördert sie den offenen Dialog und den Austausch von Erfahrungen unter den Verantwortlichen auf lokaler oder internationaler Ebene und damit die Beendigung der die korrupten Verhältnisse stützenden Tabuisierung.

Das Buch hat sich außerdem in der Fortbildung über Korruption in der Entwicklungszusammenarbeit bewährt. In der neuen Reihe 'caritas international - brennpunkte' erscheinen Beiträge, die das vielschichtige Arbeiten von caritas international, dem Hilfswerk der deutschen Caritas, in unterschiedlichen Hilfsprojekten dokumentieren und reflektieren.

Über den Autor: Prof. Dr. Georg Cremer
Studium der Volkswirtschaftslehre und Pädagogik, Promotion und Habilitation in Volkswirtschaftslehre. Mehrere Jahre Leiter eines Entwicklungsprojekts in Indonesien und langjähriger Mitarbeiter von Caritas international (unter anderem zuständig für die Katastrophenhilfe in Asien und für soziale Programme in Osteuropa). Seit 2000 Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes e.V. in Freiburg. Außerplanmäßiger Professor an der Universität Freiburg. Lehrbeauftragter an der ETH Zürich (Korruptionskontrolle in der Entwicklungszusammenarbeit). Auszeichnung 2012 von Papst Benedikt XVI. als "Komtur des St. Gregorius-Ordens".

Broschiert: 208 Seiten
Verlag: Lambertus, 2. Auflage (September 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7841-1854-3
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