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Pressemitteilung des Deutschen Caritasverbandes,Caritas international |
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Dramatische Versorgungslage / Caritas ruft zu Spenden auf |
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Freiburg, 8. Oktober 1999: Etwa 320.000 Menschen sind inzwischen von den Zwangsinternierungen im Gebiet rund um die Hauptstadt Bujumbura, im Westen Burundis betroffen. Am 24. September begann die Armee, die Zivilbevölkerung systematisch aus ihren Häusern und Dörfern zu vertreiben, um die in diesem Gebiet agierenden Rebellen besser verfolgen zu können. "Die Versorgungslage in den mehr als 30 Lagern ist prekär, da die internationale Staatengemeinschaft keinen Beitrag dazu leisten will, dass dauerhafte Lager eingerichtet werden. Den Menschen fehlt aber das absolut Lebensnotwendige", berichtet ein amerikanischer Caritas-Mitarbeiter aus Burundi. |