Freiburg, 24. Mai 2002. Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe haben insgesamt 740.000 Euro für die Opfer der Dürrekatastrophe im südlichen Afrika bereit gestellt. Betroffen sind vor allem die Länder Sambia, Malawi und Simbabwe.
Das internationale Caritas-Netzwerk wird in den nächsten Monaten in Sambia 32.000 Familien (ca. 160.000 Menschen), die vom Hungertod bedroht sind, mit Mais, dem wichtigsten Grundnahrungsmittel, und dürreresistentem Saatgut versorgen. Caritas international beteiligt sich an diesem Nothilfeprogramm mit 162.000 Euro. 80 % der Nahrungsmittelhilfe wird in einem "Food-for-Work"-Projekt verteilt. Die anderen 20 % gehen in ein Projekt, in dem besonders Bedürftige wie Behinderte, Ältere, Waisen und HIV-Patienten versorgt werden.
Diakonie Katastrophenhilfe führt in Malawi Ernährungsprogramme im Umfang von 477.000 Euro durch. Bedürftige Familien werden mit Mais und Sorghum versorgt, zusätzlich erhalten 7.000 Kinder unter fünf Jahren proteinreiche Zusatznahrung. Das Programm wird zum Teil vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit finanziert. Auch in Simbabwe verteilen die Partner von Diakonie Katastrophenhilfe Mais und Saatgut. Außerdem werden 52.000 Schulkinder mit Zusatznahrung versorgt.
Anhaltende Dürre hat in Sambia, Malawi und Simbabwe zu großen Ernteausfällen geführt. Nahrungsmittelknappheit, Hunger und durch Unterernährung bedingte Krankheiten sind die Folge. Betroffen ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung der drei Länder. Die Menschen müssen momentan mit einer Mahlzeit am Tag auskommen.
Für ihre Hilfsprogramme rufen Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe dringend zu Spenden mit Stichwort "
Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 online unter: http://spende.caritas-international.de
Diakonisches Werk der EKD, Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/