Unsere Arbeit in Kenia

In dem Land am Horn von Afrika bleibt oft monatelang der Regen aus, mit verheerenden Folgen für die Menschen. Wenn auf Dürrejahre weitere Dürren folgen, ist neben Nothilfe auch Vorsorge gefragt. Daher engagiert sich Caritas international in Kenia in der Katastrophenvorsorge. Neben der Hilfe in aktuer Notlage geht es um eine langfristige Anpassung an das veränderte Klima.

Aufgrund der verbreiteten Armut im Land ist die Soziale Arbeit ein Schwerpunkt. Dabei stehen insbesondere Kinder, die auf der Straße leben, Kinder mit Behinderungen und Frauen im Fokus der Aufmerksamkeit. Die Diözese Nakuru betreut in zwei Straßenkinderzentren Mädchen und Jungen von sechs bis sechzehn Jahren. Seit vielen Jahren wird die Reintegration von Kindern mit körperlicher und geistiger Behinderung in Schule und Ausbildung unterstützt.

Kenia

Wassertanklaster in Kenia / Foto: Linda Tenbohlen / Caritas international

Katastrophenvorsorge

Kenia: Überleben ohne Regen

Die Verteilung von Nahrungsmitteln und Trinkwasser sind erste Hilfsmaßnahmen, die Caritas für die dürrebetroffene Bevölkerung leistet. Parallel werden Zugänge zu Wasser geschaffen, Viehherden geimpft und Einkommensalternativen geschaffen. mehr

Kinder am Spielen / Martina Backes / Caritas international

Rechte für Kinder

Kenia: Straßenkinderzentren fördern Bildung

Die Diözese Nakuru betreut in zwei Straßenkinderzentren Mädchen und Jungen von sechs bis sechzehn Jahren. Spielerisches Lernen und therapeutisches Spielen helfen, das Recht der Straßenkinder auf Bildung zu realisieren. mehr

Ein Kind im Rollstuhl sitzt neben den anderen Schülern in einer Reihe / Martina Backes / Caritas international

Menschen mit Behinderung

Kenia: Inklusion fängt in der Grundschule an

Im Rahmen eines Förderprojektes zur Reintegration von Kindern mit körperlicher und geistiger Behinderung werden 127 behinderte Kinder und Jugendliche in sechs Häusern, bekannt als „Small Homes“, betreut und begleitet. mehr

Frauen der Young Success Women Group auf einem Bot / Martina Backes / Caritas international

Soziale Arbeit

Kenia: Selbsthilfe von und für Frauen

Der Einstieg in die Sexarbeit ist einfach – der Ausstieg umso schwerer. Derzeit unterstützt die Diözese Nakuru in Kenia 17 Selbsthilfegruppen von (ehemaligen) Sexarbeiterinnen, die eine eigene Existenz jenseits der Prostitution aufbauen. mehr