Unsere Arbeit in der Zentralafrikanischen Republik

Zentralafrika ist ein Land der vergessenen Krisen. Inzwischen ist es das ärmste Land der Welt mit der höchsten Kindersterblichkeit, und rund die Hälfte der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen. Je ärmer eine Gesellschaft ist, desto weniger Reserven hat sie in Krisenzeiten. Der bewaffnete Konflikt, der seit Jahren geführt wird, zerstört die ohnehin sehr verwundbaren Lebensgrundlagen. Je weniger Vorräte, je weniger Erspartes und je weniger soziale Sicherheit die Menschen haben, desto größer ist ihre humanitäre Not. Sie können auf nichts zurückgreifen.

Daher unsterstützt Caritas international lokale Partner in der Gesundheitsversorgung in einem Konfliktgebiet und gewährleistet dorrt die Grundschulbildung vor allem für Mädchen. Caritas Bambari und Caritas Zentralafrika unterhalten in einem Krisenbezirk ein funktionierendes Basisgesundheitssystem mit einer mobilen Klinik. In einer weiteren Krisenregion weden vertriebene Familien darin unterstützt, ihre Ernährung durch einen viellältigen Anbau von Nahrungsfrüchten zu verbessern.

 

Zentralafrikanische Republik

Mitarbeiterin macht ein Inventar der Medikamentenlieferung / Oliver Bonte / Caritas international

Soziale Arbeit

Zentralafrika: Mobile Klinik im Konfliktgebiet

Die Gesundheitsversorgung ist in den von Milizen umkämpften Regionen in der Zentralafrikanischen Republik fast völlig zusammengebrochen. Eine mobile Klinik versorgt rund 9.000 Kinder, Mütter und Schwangere mit wichtigen Medikamenten. mehr

ZAR: Landwirtschaft - es fehlt Saatgut / Matthieu Alexandre / Caritas internationalis

Krisen und Konflikte

Zentralafrika: Saatgut für Menschen im Konfliktgebiet

Kriege töten. Viele Tode ereignen sich langsam: Wenn Felder verwüstet und Ernten niedergebrannt werden. Wenn Märkte zusammenbrechen. In der Zentralafrikanischen Republik ist rund die Hälfte der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen. mehr