Zentralafrika: Mobile Klinik versorgt dank Spenden Menschen weiter
Abseits der Hauptverkehrswege gibt es oft keine funktionierenden Gesundheitsstationen, kaum Medikamente und viel zu wenig ausgebildetes Personal. Entlang des Flusses ist die Lage besonders dramatisch: Östlich von Mobaye gibt es auf 40 Kilometern keinen einzigen funktionierende Klinik mit ausgebildetem medizinischem Personal.
Mehr Gesundheitsversorgung für Kinder und Mütter. Dank Ihrer Spenden
Die Folgen sind verheerend. Kinder sterben an Malaria, Durchfall, Masern oder Lungenentzündungen - Krankheiten, die oft behandelbar wären. Schwangere Frauen und junge Mütter erhalten kaum Vorsorge oder Hilfe bei Komplikationen. Für viele Familien wird eine Erkrankung so zur Katastrophe, für viele Kinder und Mütter zur tödlichen Gefahr.
Hinzu kommt die Zerstörung durch den Bürgerkrieg: 276 Gesundheitsstationen wurden 2013 ganz oder teilweise zerstört, und die Projektregion war besonders stark betroffen. Bis heute leiden die Menschen unter den Folgen. Die Kindersterblichkeit gehört zu den höchsten weltweit, ebenso wie die Müttersterblichkeit. Viel zu viele Kinder wachsen ohne grundlegenden Impfschutz auf.
Die mobilen Kliniken als ein Baustein der Gesundheitsversorgung in der ZAR
Bereits 2017 nahm die erste mobile Caritas-Klinik ihre Arbeit auf. Das Ziel: Kindern und schwangeren Frauen eine Gesundheitsversorgung zukommen zu lassen an Orten, wo sonst niemand mehr hilft. Seitdem fährt das Team beinahe täglich in die entlegensten Regionen der Zentralafrikanischen Republik und behandelt Kinder und schwangere Frauen kostenlos gegen Malaria und andere Krankheiten. Seitdem ist viel Zeit vergangen und viele weitere Gesundheitszentren und Kliniken konnten gebaut werden. Sehen Sie hier, wie der Einsatz der mobilen Klinik die Gesundheit vieler Kinder, Frauen und Männern sichert:
Ihre Spende für Caritas – große Hilfe für die Menschen in Zentralafrika
Mit unserer Arbeit vor Ort schenken wir den Menschen ganz konkrete Hoffnung. Wir stellen zerstörte Brunnen wieder her und ermöglichen so Tausenden den Zugang zu sauberem Trinkwasser – eine lebenswichtige Grundlage, die über Gesundheit und Krankheit entscheidet. Gleichzeitig bauen wir Gesundheitszentren auf und sichern ihren Betrieb, damit Familien endlich medizinische Hilfe erreichen können. Mit mobilen Kliniken bringen wir Versorgung sogar in die entlegensten Regionen, dorthin, wo Menschen bisher völlig ohne Hilfe auskommen mussten.
Doch Gebäude allein retten keine Leben. Deshalb finanzieren wir auch das dringend benötigte medizinische Personal: Apotheker_innen, Krankenpfleger_innen und Pflegekräfte, die täglich alles geben, um Kinder zu behandeln, Krankheiten zu heilen und Müttern eine sichere Geburt zu ermöglichen. So schaffen wir nicht nur Zugang zu Hilfe – wir geben Menschen eine echte Chance auf Leben. Ihre Spende hilft!
So verändert das Projekt in Zentralafrika das Leben von über 20.000 Menschen
✅ 15 Trinkwasserbrunnen konnten repariert werden und dadurch die Wasserversorgung von mehr als 4500 Menschen sichern. Frauen und Kinder müssen nicht länger täglich weite und oft gefährliche Wege zurücklegen, um Wasser für ihre Familien zu holen. Dank dem sicherem Zugang zu Wasserquellen sind die Frauen in ihrem Alltag weniger Gefahren ausgesetzt und die Familien haben ausreichend sauberes Wasser für den Alltag.✅ Durch Workshops und Wissensvermittlung von Experten können die Menschen in der Region ihre Felder so bestellen, dass sie mehr Früchte, Obst und Gemüse ernten können und durch der Verkauf auf den nahegelegen Märkten mehr Geld verdienen können. Dank der besseren Versorgung können immer mehr Familien ihre Kinder mit Essen versorgen.
✅ Für Jugendliche gibt es soziale Räume in denen sie gemeinsam mit Sozialarbeitern erfahren, wie sie aus interkulturellen Differenzen lernen eine diverser Gesellschaft in ihren Dörfern aufzubauen. Im Alltag der Jugendlichen und Kindern bedeutet das weniger Konflikte und dass sie Unterstützung erhalten beim Verarbeiten von Gewalt und Traumata erhalten.
✅ Aufbau von zehn Gesundheitszentren und Einsätzen von der mobilen Klinik sind für die Region eine große Errungenschaft. Ohne die Zentren gäbet es in dieser entlegenen Region keine funktionierende Gesundheitsvorsorge für die Menschen. Dank dieser Hilfen können die Gehälter von Apothekern und Krankenpflegern und -schwestern weiter übernommen werden und Nach einigen Jahren des Projekts ist klar, dass die Sterberaten von Kinder- und Mütter dauerhaft absinken.
Politische Situation in der Zentralafrikanischen Republik
Die Zentralafrikanische Republik ist weiterhin von Konflikten und politischer Instabilität geprägt. Außerhalb der Hauptstadt haben staatliche Strukturen kaum Kontrolle, bewaffnete Gruppen bestimmen vielerorts den Alltag. Besonders im Südosten rund um Mobaye fehlt es an Sicherheit, Infrastruktur und staatlicher Präsenz. Für die Bevölkerung bedeutet das vor allem: Unsicherheit, Armut und kaum Zugang zu grundlegender Versorgung.