Die humanitäre Krise in Venezuela verschärft sich weiter, während die internationale Finanzierung auf den niedrigsten Stand seit 2019 gefallen ist. Im Jahr 2025 wurden nur 12 Prozent der benötigten Mittel bereitgestellt. Rund 7,9 Millionen Menschen, darunter 3,8 Millionen Kinder, benötigen dringend humanitäre Hilfe. 70 Prozent der Bevölkerung leben in multidimensionaler Armut. Besonders betroffen sind Kinder, Frauen, ältere Menschen und andere vulnerable Gruppen.
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Die Menschen in Venezuela benötigen weiterhin Unterstützung
Migration und Binnenvertreibung bleiben zentrale Folgen der Krise. Mehr als 7,9 Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner haben das Land verlassen. Gleichzeitig nimmt die Binnenvertreibung durch bewaffnete Gruppen zu. Besonders in Grenzregionen, Bergbaugebieten und im Amazonasgebiet sind Frauen und Kinder einem erhöhten Risiko von Menschenhandel, Missbrauch und sexueller Ausbeutung ausgesetzt.
Grundlegende Dienstleistungen sind teilweise zusammengebrochen, und viele Menschen leben in extremer Armut. Vor allem alleinerziehende Mütter haben aufgrund von Arbeitslosigkeit, geringen Bildungschancen und unsicheren Beschäftigungsverhältnissen Schwierigkeiten, ihre Familien ausreichend zu versorgen. Schwangere und stillende Frauen sind zusätzlich von Mangelernährung und unzureichender medizinischer Versorgung bedroht
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Die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich weiterhin: Die Inflation liegt bei 172 Prozent, während der Mindestlohn bei einem US-Dollar pro Monat stagniert. 81 Prozent der Haushalte sind von Ernährungsunsicherheit betroffen, 9,1 Prozent der Kinder leiden an akuter Unterernährung.