Unsere Arbeit in Uganda

Über Jahrzehnte waren die Menschen im Norden Ugandas auf der Flucht. Zwanzig Jahre wütete hier ein Bürgerkrieg. Inzwischen ist Uganda selbst Aufnahmeland über eine halbe Million Flüchtlinge und Vertriebene. Allein über 200.000 kamen aus dem Nachbarland Südsudan. Da die einheimische Bevölkerung ohnehin schon unter sehr ärmlichen Verhältnissen lebt, birgt die zusätzliche Belastung der Gastgemeinden Konfliktpotential.

Die Caritas Gulu hat bereits während des zwanzigjährigen Bürgerkriegs in Uganda humanitäre Hilfe für Inlandsvertriebene geleistet. Auch unterhielt sie Zentren zur Wiedereingliederung ehemaliger Kindersoldaten. Nun ist sie in der Flüchtlingshilfe aktiv und fördert dier Integration der Vertriebenen. Zudem stellt die direkte Hilfe für Kinder in Not einen wichtigen Aspekt der Kinder- und Jugendhilfe der Caritas Gulu dar. Diese stärkt das gesellschaftliche Bewusstsein über Kinderrechte bietet rechtlichen Beistand an. Caritas international unterstützt zudem eine dorf- und familienbasierte Sozialarbeit, um Gewaltopfer zu stärken und gegen die häusliche Gewalt präventiv vorzugehen.

Uganda

Margrat unterstüzt mit den Erlösen aus ihren Näherzeugnissen ihre Familie. / Foto: Philipp Spalek

Flucht und Vertreibung

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