Wegen der anhaltenden Regenfälle hat Mosambiks Regierung die Alarmstufe Rot ausgerufen. Mehr als 500.000 Menschen sind direkt von den Fluten betroffen. Viele Menschen mussten in letzter Minute auf Bäume oder Dächer fliehen, Straßen, Brücken und Häuser wurden zerstört, und die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist vielerorts unterbrochen.
Besonders betroffen sind die südlichen und zentralen Provinzen Mosambiks. Die lokale Caritas Chimoio berichtet, dass der Dauerregen die Maisernte fast vollständig zerstört hat, und die Hoffnung liegt nun auf Saatgut für die zweite Saison. Laut dem Welternährungsprogramm (WFP) wurden insgesamt mehr als 70.000 Hektar Anbaufläche überflutet, was den Zugang zu Lebensmitteln für Tausende Kleinbäuerinnen und -bauern gefährdet. In Beira beobachtet die Caritas die Situation in enger Abstimmung mit staatlichen und lokalen Behörden, um die dringendsten Bedürfnisse zu ermitteln.
Die starken Regenfälle in Mosambik sind Teil einer größeren Unwetterkatastrophe, die auch Südafrika und Simbabwe betrifft. Dort sind ebenfalls Menschen gestorben, Hunderttausende mussten fliehen, und Fachleute warnen vor drohender Lebensmittelknappheit. Laut Katastrophenschutz starben allein in Mosambik bisher 103 Menschen.
Was die Menschen jetzt dringend benötigen:
- Unterkünfte und Schutz vor den Wassermassen
- Lebensmittelversorgung
- Sicheres Trinkwasser zum Schutz vor Infektionskrankheiten
- Saatgut und Unterstützung für die zweite Anbausaison
- Unterstützung beim Wiederaufbau beschädigter Häuser und Infrastruktur
Die Caritas arbeitet eng mit lokalen Partnern in den betroffenen Regionen zusammen, um besonders vulnerable Menschen, darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen, gezielt zu unterstützen.
Die Lage in Mosambik ist dramatisch. Bitte unterstützen Sie die Nothilfe der Caritas mit Ihrer Spende.