Die Lage für die Menschen im gesamten Nahen Osten ist derzeit äußerst dramatisch. Ob im Libanon, im Jemen, in den palästinensischen Gebieten oder in Jordanien. Überall bereiten sich unsere Kolleginnen und Kollegen auf kommende Notlagen der Bevölkerung vor.
Oliver Müller, Leiter von Caritas international
Kriegshandlungen nehmen zu - viele Menschen fliehen
Nachdem sich der Irankrieg auf den Libanon ausgeweitet hat, erreichen dort die ersten Notunterkünfte ihre Kapazitätsgrenzen. Bereits 90.000 Menschen gelten jetzt schon als binnenvertrieben. Die gesamte Region ist nun Schauplatz von Bombardierungen und Kriegshandlungen. Unsere Partner im Libanon gehen auch zukünftig von großen Fluchtbewegungen aus und bereiten unter Hochdruck weitere Notunterkünfte vor. Es fehlen Lebensmittel, Hygieneartikel sowie Matratzen und Decken.
Damit unsere Partner vor Ort den Menschen mit Notunterkünften, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung zur Seite stehen können, stellt Caritas international sofort 250.000 Euro für die Nothilfe im Krieg im Nahen Osten bereit. Doch auch Ihre Spende wird für diesen Kraftakt dringend benötigt.
Die Not im gesamten Nahen Osten wächst
Seit Jahren sind wir in der Region mit unseren Partnern verankert - und können uns auf unsere gut funktionierenden Hilfsstrukturen verlassen.
- Im Gaza-Streifen ist die humanitäre Lage nach über zwei Jahren des Krieges katastrophal. Und doch arbeiten unsere Partner vor Ort unermüdlich zwischen den Trümmern - unter extremen Bedingungen.
- Im Jemen wurde die Bevölkerung in einem der blutigsten Stellvertreterkriege der Region über Jahre hinweg ausgehungert. Wir unterstützen die Menschen vor Ort mit Lebensmitteln und bieten Jugendlichen eine Ausbildung.
- In Jordanien kümmern wir uns gemeinsam mit unseren Partnern um syrische und irakische Geflüchtete. Da ihre finanziellen Mittel durch die Flucht oft erschöpft sind, helfen wir mit sozialen Bildungsprojekten den Kindern weiter.