Eine schwere Sturzflut hat den Norden Nepals getroffen. Besonders betroffen sind die Orte Timure, Rasuwagadhi und Syabrubesi im Distrikt Rasuwa nahe der Grenze zu China. Häuser, Straßen und Brücken wurden zerstört oder schwer beschädigt. Große Teile von Timure wurden von Wasser, Schlamm und Geröll überflutet. Auch in Syabrubesi wurden Wohnhäuser und Marktgebäude schwer getroffen.
Caritas international stellt 100.000 Euro Soforthilfe bereit. Helfen Sie mit Ihrer Spende den Menschen, die von der Sturzflut betroffen sind.
Eine verheerende Sturzflut hat am Mittwochmorgen den Norden Nepals getroffen. Besonders schwer betroffen sind die Orte Timure, Rasuwagadhi und Syabrubesi im Distrikt Rasuwa nahe der Grenze zu China. Häuser, Straßen und Brücken wurden zerstört oder schwer beschädigt. Zahlreiche Menschen werden vermisst.
Caritas international stellt 100.000 Euro Soforthilfe bereit. Helfen Sie mit Ihrer Spende den Menschen, die von der Sturzflut betroffen sind.
903
Todesopfer
4.247
Personen werden noch vermisst
10.451
Menschen konnten bisher gerettet werden
Update zur Lage in Nepal (28.08.2026)
Nach der schweren Sturzflut mit Überschwemmungen in Nepal besteht aktuell die Gefahr einer weiteren Flut. Ein Team von Caritas Nepal ist derzeit in Nuwakot, ein weiteres Team musste seine geplante Fahrt nach Rasuwa aufgrund der aktuellen Warnung verschieben. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern haben sich alle Mitarbeitenden vorsorglich in höher gelegene Gebiete begeben und konzentrieren sich nun auf die Planung weiterer Hilfsmaßnahmen. Caritas Nepal plant Unterstützung mit Lebensmitteln und den Betrieb von Gemeinschaftsküchen, Haushaltwaren, provisorischen Unterkünften, Solarlampen, temporären Lernzentren sowie psychosozialer Unterstützung. Auch unser Partner Jagriti Child and Youth Concern Nepal (JCYCN) ist bereits mit einem Team vor Ort und mit der Nothilfe und psychosozialen Unterstützung betraut. Der Zugang zu den betroffenen Gebieten bleibt jedoch eine große Herausforderung, insbesondere für den Transport von Lebensmitteln und Hilfsgütern.
Nepal-Flut: Zahlreiche Menschen werden vermisst
Die ungewöhnlich heftige Sturzflut hat massive Zerstörungen hinterlassen. Besonders dramatisch ist die Situation in Timure. Große Teile des Ortes und des dortigen Basars wurden überschwemmt oder unter Schlamm und Geröll begraben.
Auch in Syabrubesi wurden Wohnhäuser und Marktgebäude entlang des Flusses schwer getroffen. Weiter flussabwärts wurden ebenfalls Häuser beschädigt oder fortgerissen.
Caritas Nepal geht von weit über 1.000 Vermissten aus. Wie viele Menschen durch die Katastrophe ihr Zuhause verloren haben und wie groß der Bedarf an humanitärer Hilfe sein wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen.
Die Lage wird laufend beobachtet. Die Schadensaufnahme und die Ermittlung des konkreten Hilfsbedarfs dauern an.
Welche Regionen sind von der Flut betroffen?
Besonders schwer betroffen sind derzeit die Orte Timure, Rasuwagadhi und Syabrubesi im Distrikt Rasuwa im Norden Nepals. Die Region liegt nahe der Grenze zu China.
Die Sturzflut hat dort nicht nur Wohnhäuser und Gebäude beschädigt. Auch Straßen und Brücken wurden zerstört oder schwer in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch wird die Versorgung der betroffenen Bevölkerung zusätzlich erschwert.
Räumliche Darstellung der Flutkatastrophe in Nepal: Besonders betroffen sind die Orte Timure, Rasuwagadhi und Syabrubesi.Foto: Raju Pradhan/ KI-generierte Kartendarstellung auf Basis bereitgestellter Daten
Warum Katastrophenhilfe in Nepal so wichtig ist
Nepal ist besonders stark von Naturgefahren betroffen. Überschwemmungen, Erdrutsche und andere Extremwetterereignisse bedrohen regelmäßig Menschen und ihre Lebensgrundlagen.
Caritas international unterstützt gemeinsam mit lokalen Partnern deshalb nicht nur die Nothilfe nach Katastrophen, sondern auch Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Erfahren Sie, wie die Caritas in Nepal die Bevölkerung bei der Katastrophenvorsorge unterstützt und sie besser vor Überschwemmungen und Erdrutschen schützt.
Wie Caritas und Ihre Spende den Menschen in Nepal hilft
Caritas international stellt 100.000 Euro Soforthilfe bereit, um die ersten Hilfsmaßnahmen der nepalesischen Caritas-Partner zu unterstützen.
Die Partnerorganisationen sind bereits dabei, das Ausmaß der Zerstörung zu erfassen und den konkreten Unterstützungsbedarf in den betroffenen Gebieten zu ermitteln. Auf dieser Grundlage wird die weitere Nothilfe vorbereitet.
Hilfe für Nepal: Caritas-Partner sind vor Ort
Caritas international und ihre Partner sind seit vielen Jahren in Nepal aktiv und unterstützen Menschen sowohl in akuten Notlagen als auch bei der langfristigen Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Mehr über die Projekte der Caritas in Nepal erfahren Sie hier.
Caritas Nepal verfügt über langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe und Katastrophenvorsorge. Die bestehenden Strukturen und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden ermöglichen es, nach einer Katastrophe schnell zu reagieren.
Regelmäßig führt Caritas Nepal Notfallübungen durch – zuletzt erst in der vergangenen Woche. Dieses Wissen und die vorhandenen Strukturen helfen dabei, nach einer Katastrophe schnell auf die Situation zu reagieren.
Gemeinsam mit den nepalesischen Partnerorganisationen kann Caritas international die Hilfe gezielt dort unterstützen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Über unsere Hilfen vor Ort sprach unsere Kollegin Angela Gärtner im Interview mit tagesschau24 (26.08.2026):
Ihre Spende für Nepal ermöglicht schnelle Nothilfe
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Nothilfe für Menschen, die durch die Sturzflut in Nepal ihr Zuhause oder ihre Lebensgrundlage verloren haben.
Die Mittel können dort eingesetzt werden, wo die Hilfe nach der Katastrophe am dringendsten benötigt wird.
Antworten auf Ihre Fragen rund um unsere Hilfen in Nepal
Wie viele Menschen sind von der Sturzflut in Nepal betroffen?
Nach Angaben von Caritas Nepal wird derzeit von weit über 1.000 Vermissten und mehreren hundert Todesopfern ausgegangen. Wie viele Menschen ihr Zuhause verloren haben und wie groß der gesamte Hilfsbedarf ist, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen. Die Schadensaufnahme in den betroffenen Gebieten läuft weiter.
Wo hat sich die Sturzflut in Nepal ereignet?
Die schwere Sturzflut hat den Norden Nepals im Himalaya getroffen. Besonders betroffen ist der Distrikt Rasuwa mit den Orten Timure, Rasuwagadhi und Syabrubesi. Die Region liegt unmittelbar an der Grenze zu China und grenzt an die autonome Region Tibet. Die Flutwelle erreichte Nepal über den Bhotekoshi-Fluss und richtete vor allem in Rasuwa schwere Schäden an.
Auch flussabwärts, unter anderem in Nuwakot und Dhading, wurden die Auswirkungen der Flut sichtbar. Häuser, Straßen und Brücken wurden durch Wasser, Schlamm und Geröll beschädigt oder zerstört.
Wie hilft Caritas den Menschen nach der Flut in Nepal?
Caritas international stellt 100.000 Euro Soforthilfe für die ersten Hilfsmaßnahmen bereit. Gemeinsam mit Caritas Nepal und weiteren lokalen Partnern wird das Ausmaß der Schäden erfasst und der konkrete Hilfsbedarf ermittelt. Geplant sind unter anderem Lebensmittel, Gemeinschaftsküchen, Haushaltswaren, provisorische Unterkünfte, Solarlampen, temporäre Lernzentren und psychosoziale Unterstützung.
Warum ist die Hilfe vor Ort derzeit besonders schwierig?
Der Zugang zu den betroffenen Gebieten ist teilweise stark erschwert. Straßen und Brücken wurden durch die Flut beschädigt oder zerstört. Zudem besteht aktuell die Gefahr einer weiteren Flut. Ein Team von Caritas Nepal musste deshalb seine geplante Fahrt nach Rasuwa verschieben. Die Helferinnen und Helfer konzentrieren sich darauf, die weitere Nothilfe unter sicheren Bedingungen vorzubereiten.
Wie kann ich den Menschen in Nepal helfen?
Mit einer Spende an Caritas international können Sie die Nothilfe für die von der Sturzflut betroffenen Menschen unterstützen. Ihre Spende hilft dabei, dringend benötigte humanitäre Hilfe in den betroffenen Gebieten zu ermöglichen.